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Hoher Sonnblick-Hocharn 63: Blick zurück auf die lange Gratroute mit Goldzechkopf und Hoher Sonnblick

Hoher Sonnblick - Goldzechkopf - Hocharn: Überschreitung

 
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Eine lange, aber traumhaft schöne Tour, die viel mehr zu bieten hat, als die traditionelle Besteigung zum Hohen Sonnblick bzw. Zittelhaus und wieder retour.

Vor allem der lange Grat zwischen Hohen Sonnblick (3.106 m) und Hocharn (3.254 m) verspricht viel Abwechslung und ein schönes Ambiente. Zwischen diesen Gipfeln befindet sich seit Oktober 2020 am Goldzechkopf (3.042 m) ein neues Gipfelkreuz. Insgesamt werden also 3 Dreitausender bestiegen.

Route: Überschreitung Hoher Sonnblick - Goldzechkopf - Hocharn

  • Start beim Parkplatz Lenzanger am Ende der Mautstraße
  • Der Forststraße bis zum Natufreundehaus Kolm Saigurn folgen (20 Minuten)
  • Nun am markierten und beschilderten Weg Nr. 122 am Barbara-Wasserfall vorbei zum Naturfreundehaus Neubau (+ 75 Minuten)
  • Kurzer Abstieg zu einer Brücke und eher rechts haltend dem Weg bis zur Rojacherhütte folgen (gut 2 Stunden)
  • Von der Rojacher Hütte am SO-Grat (Klettern UIAA I) zum Hohen Sonnblick (75 Minuten) bzw. Zittelhaus

Nach rund 5 Stunden kann man bei normalem Gehtempo mit dem Erreichen des ersten Gipfels rechnen.

  • Nun Abstieg auf der anderen Seite des Grates zur Pilatusscharte (20 Minuten)
  • Am tiefsten Punkte über eine lange Gratkletterei (UIAA I - II) zum Goldzechkopf (60 Minuten)

Mit rund 1,5 Stunden Zeitaufwand sollte man zwischen Hohen Sonnblick und Zittelhaus rechnen, stark abhängig vom Klettertempo

  • Nun am Grat Abstieg (UIAA I) zur Goldzechscharte. Danach links neben dem Grat oder direkt am Grat wieder bergauf bis die Beschilderung zum Hocharn erreicht wird (60 Minuten)
  • Wer nun noch genug Energie hat, kann die restlichen gut 300 Höhenmeter zum Hocharn nehmen (60 Minuten)
  • Vom Hocharn anfangs wieder auf gleichem Wege bergab gehen, bis die Beschilderung wieder erreicht wird (30 Minuten)
  • Dort dem markierten Weg nach "Kolm Saigurn" folgen, bis die Forststraße erreicht wird (2 Stunden), dort wieder die letzten Meter retour zum Parkplatz

Strecke bzw. Karte:

Hoher Sonnblick - Hocharn: Strecke / Karte


Charakteristik / Schwierigkeit

Sehr lange, aber schöne Tour. Deutlich spektakulärer als die reine Besteigung des Hohen Sonnblick.

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Der letzte Abschnitt zum Hohen Sonnblick hat kurze Kletterabschnitte und danach auch der Grat vor und nach dem Goldzechkopf.

Topo bzw. Höhenprofil:

Hoher Sonnblick - Hocharn: Topo


Ausrüstung für die Überschreitung

Bergschuhe oder gute Trailschuhe. Im Sommer kann sich zwischen Hoher Sonnblick und Hocharn lange der Schnee halten. Deswegen vorab über die Bedingungen informieren.

Vor und auf dem Hohen Sonnblick gibt es Einkehrmöglichkeiten. Danach allerdings keine mehr. Daher sollte beim Hohen Sonnblick noch ausreichend Verpflegung und Getränke für die weitere Tour zur Verfügung stehen.


 

Überschreitung im Winter bzw. als Skitour

Der Hohe Sonnblick wird gerne im Winter bis in den Frühsommer bei guter Schneelage von Skitourengehern bestiegen. Auch die Überschreitung ist möglich. Dazu wird zumeist zwischen Hohen Sonnblick und Goldzechscharte links vom Grat gefahren, ehe bei der Beschilderung zum Hocharn-Normalweg auf die rechte Seite gewechselt wird.


 

Anreise und Parken

Auf der B311 bis nach Taxenbach fahren und dort der Abzweigung bis ins Raurisertal folgen.

5 km vor dem Parkplatz Lenzanger beginnt die Mautstraße (9 Euro Gebühr). Kurz vor der Mautstraße ist Parken ebenfalls möglich (geringe Parkgebühr, je nach Parkdauer).

Das Parken beim Parkplatz Lenzanger ist kostenlos. Die Maut ist am Beginn der Mautstraße an einem Schranken beim Personal zu bezahlen. Wer früh morgens dort ankommt und spät abends nach Hause fährt (bei der Retourfahrt ist am Schalter die Mautkarte vorzuweisen), könnte durchaus Glück haben und sich die Mautkosten ersparen, sofern der Schalter nicht mehr besetzt ist.

Ort

Bundesland
Ort
Strasse
Kolmstraße 21
Gebirgsgruppe

Daten zur Bergwanderung

Schwierigkeit Wandern
Schwierigkeit Klettern (UIAA)
Max. Möhe
3254 Meter
Min. Höhe
1550 Meter
Höhenmeter
2100 Höhenmeter
Datum der Wanderung
14.06.2021
Adresse Startpunkt
Rauris 5661
Kolmstraße 21
Dauer
11:00 Stunden
Distanz
19 km
Geeignete Jahreszeit

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Route (gpx.-Track): Hoher Sonnblick - Goldzechkopf - Hocharn: Überschreitung

Bergwetter 5661

Fotos

Hoher Sonnblick-Hocharn 63: Blick zurück auf die lange Gratroute mit Goldzechkopf und Hoher Sonnblick
Hoher Sonnblick - Goldzechkopf - Hocharn: Höhenprofil / Topo
Hoher Sonnblick - Goldzechkopf - Hocharn: Karte bzw. Strecke
Hoher Sonnblick-Hocharn 01: Schon beim Parkplatz sieht man den Hohen Sonnblick
Hoher Sonnblick-Hocharn 02: Gute Übrersichtstafel auch am Parkplatz. Der erste Teil der Route führt übrer das Naturfreundehaus zum Schutzhaus Neubau, weiter zur Rojacherhütte und dann zum Zittelhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 03: Wolkenfreier Himmel mit Blick auf den Hohen Sonnblick
Hoher Sonnblick-Hocharn 04: Es geht weiter Richtung Naturfreundehaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 05: Zahlreiche alternative Touren
Hoher Sonnblick-Hocharn 06: Nun geht es zum Naturfreundehaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 07: Naturfreundehaus Kolm-Saigurn
Hoher Sonnblick-Hocharn 08: Gletscherlehrpfad
Hoher Sonnblick-Hocharn 09: Neuer Nachwuchs
Hoher Sonnblick-Hocharn 10: Kurz nach dem Naturfreundehaus wird im Frühsommer die Wegfindung aufgrund des Schnees bereits anspruchsvoller
Hoher Sonnblick-Hocharn 11: Es geht nun meist angenehm steil bergauf bis zur Schutzhütte Neubau
Hoher Sonnblick-Hocharn 12: Vorbei an einem Wasserfall
Hoher Sonnblick-Hocharn 13: Nun gerade bis zum Schutzhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 14: VOn hier aus kann man auch das Schareck erreichen. Die Tour wird am nächsten Tag gemacht.
Hoher Sonnblick-Hocharn 15: Blick auf den Hohen Sonnblick mit einem Skitourengeher
Hoher Sonnblick-Hocharn 17: Schutzhaus Neubau
Hoher Sonnblick-Hocharn 18: Schutzhaus Neubau mit Hohem Sonnblick im Hintergrund
Hoher Sonnblick-Hocharn 19: Schutzhaus Neubau
Hoher Sonnblick-Hocharn 20: Nun rechts halten
Hoher Sonnblick-Hocharn 21: Die tatsächliche Routen führt hier unten weiter. Im Schnee ist allerdings die Wegfindung nicht so einfach
Hoher Sonnblick-Hocharn 22: Nun geht es bis nach vor zum Schild und dann in Kehren bergauf. Im Sommer besser zu sehen
Hoher Sonnblick-Hocharn 23: Noch genug Schnee für Mitte Juni
Hoher Sonnblick-Hocharn 23: Hier mittig bergauf
Hoher Sonnblick-Hocharn 25: Weiterhin keine Wolken in Sicht
Hoher Sonnblick-Hocharn 26: Nun diesen Abhang links umrunden
Hoher Sonnblick-Hocharn 27: Das Schild ist gerade noch zu sehen
Hoher Sonnblick-Hocharn 28: Der letzte Abschnitt vor der Rojacherhütte
Hoher Sonnblick-Hocharn 29: Rojacherhütte
Hoher Sonnblick-Hocharn 30: Rojacherhütte
Hoher Sonnblick-Hocharn 31: Blick Richtung Schareck und Mölltaler Gletscher
Hoher Sonnblick-Hocharn 32: Nun am Grat mit leichter Kletterei (UIAA 1) zum Zittelhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 33: Bei Schnee natürlich wieder etwas anspruchsvoller
Hoher Sonnblick-Hocharn 34: Blick zurück. Sieht schlimmer aus, als es ist ;) Das Panorama ist aber ohnehin ein Traum
Hoher Sonnblick-Hocharn 35: Hoher Sonnblick und Zittelhaus in Sicht
Hoher Sonnblick-Hocharn 36: Traumwetter und niemand da beim Zittelhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 37: Leider noch geschlossen
Hoher Sonnblick-Hocharn 38: Zittelhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 39: Observatorium
Hoher Sonnblick-Hocharn 40: Blick auf die weitere Route Richtung Goldzechkopf und ganz hinten Hocharn
Hoher Sonnblick-Hocharn 41: Abstieg im Schnee zur Pilatusscharte
Hoher Sonnblick-Hocharn 42: Im Sommer dann vom tiefsten Punkte über den Grat zum Goldzechkopf aufsteigen oder bei viel Schnee länger noch links halten und dann direkt zum Gipfel aufsteigen
Hoher Sonnblick-Hocharn 43: Ich steige hier direkt auf. Kurzer, anspruchsvoller Abschnitt
Hoher Sonnblick-Hocharn 44: Sieht wieder wilder aus als es ist
Hoher Sonnblick-Hocharn 45: Kurz vor dem Goldzechkopf
Hoher Sonnblick-Hocharn 46: Neues Gipfelkreuz Goldzechkopf
Hoher Sonnblick-Hocharn 47: Goldzechkopf
Hoher Sonnblick-Hocharn 48: Goldzechkopf
Hoher Sonnblick-Hocharn 49: Blick vom Goldzechkopf zum Hohen Sonnblick
Hoher Sonnblick-Hocharn 50: Blick auf das Zittelhaus und den Grat
Hoher Sonnblick-Hocharn 51: Blick auf das Zittelhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 52: Zittelhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 53: Zittelhaus
Hoher Sonnblick-Hocharn 54: Goldzechkopf
Hoher Sonnblick-Hocharn 56: Goldzechkopf mit Hintergrund Hocharn
Hoher Sonnblick-Hocharn 57: Nun der anspruchsvollste Teil (für diese Jahreszeit). Abstieg am Grat und dann längere Gratkletterei.
Hoher Sonnblick-Hocharn 58: Goldzechscharte
Hoher Sonnblick-Hocharn 59: Hier immer am Grat halten. Im Sommer deutlich einfacher
Hoher Sonnblick-Hocharn 60: Blick zurück
Hoher Sonnblick-Hocharn 61: Der letzte anspruchsvolle Abschnitt
Hoher Sonnblick-Hocharn 62: Geschafft. Wer nun noch genug Energie hat, kann die gut 300 Höhenmeter zum Hocharn aufsteigen
Hoher Sonnblick-Hocharn 64: Nun wieder ungefährlich aber teilweise durch den Tiefschnee zum Hocharn
Hoher Sonnblick-Hocharn 65: Spuren von Skitouren
Hoher Sonnblick-Hocharn 66: Der teilweise tiefe Schnee macht die letzten Meter zum Gipfel sehr anstrengend
Hoher Sonnblick-Hocharn 67: Hocharn-Gipfel in Sicht
Hoher Sonnblick-Hocharn 68: Das Gipfelkreuz liegt noch fast zur Gänze unter dem Schnee
Hoher Sonnblick-Hocharn 69: Hocharn Gipfel
Hoher Sonnblick-Hocharn 70: Gipfel-Panorama vom Hocharn
Hoher Sonnblick-Hocharn 71: Gipfel-Selfie vom Hocharn
Hoher Sonnblick-Hocharn 72: Gipfel-Selfie vom Hocharn
Hoher Sonnblick-Hocharn 73: Nun am Abstieg wieder der gleiche Weg bis das Schild Richtung Kolm-Saigurn erreicht ist
Hoher Sonnblick-Hocharn 74: Abstieg vom Hocharn
Hoher Sonnblick-Hocharn 75: Gletscherspalte. Aber abseits der Route. Der Originalweg führt deutlich weiter links ins Tal
Hoher Sonnblick-Hocharn 76: Auch hier ist kein Weg
Hoher Sonnblick-Hocharn 77 (kein offizieller Weg)
Hoher Sonnblick-Hocharn 78: Wasserfall im Tal

Autoren-Bewertung

1 Bewertung
Gesamtbewertung
 
4.4
Atmosphäre
 
4.5
Ausdauer
 
4.0
Technik / Schwierigkeit
 
4.0
Sehr lange Tour und teilweise auch anspruchsvolle Tour. Tolles Panorama am Grat zwischen Hoher Sonnblick und Hocharn. Nur bei stabiler Wetterlage und ausreichend Ausdauer zu empfehlen.
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