Der Küstenwind von Laredo hatte am Abend offenbar wenig Lust auf Ruhe.
Beim 10-Kilometer-Rennen in Laredo entwickelte sich ein Wettkampf, der sich wie ein temporeiches Schachspiel auf Asphalt anfühlte.
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Der Küstenwind von Laredo hatte am Abend offenbar wenig Lust auf Ruhe.
Beim 10-Kilometer-Rennen in Laredo entwickelte sich ein Wettkampf, der sich wie ein temporeiches Schachspiel auf Asphalt anfühlte.
Da staunten selbst erfahrene Leichtathletik-Beobachter nicht schlecht: Gleich elf Athleten wollten ihre sportliche Heimat wechseln und künftig für die Türkei antreten.
Im Mittelpunkt steht dabei vor allem Brigid Kosgei, die ehemalige Marathon-Weltrekordhalterin, deren Name allein schon für Schlagzeilen sorgt. Doch aus dem geplanten Nationenwechsel wird zum Glück nichts.
Die Straßen von Lille lieferten am Osterwochenende ein Rennen, das sich lange aufbaut und dann mit voller Wucht explodiert.
Beim Urban Trail de Lille entwickelt sich das 5km-Rennen der Männer erst spät zu einem echten Krimi. Zur Hälfte noch dicht gedrängt, passiert die Spitzengruppe die 2,5-Kilometer-Marke in rund 6:30 Minuten. Ein Weltrekord scheint zu diesem Zeitpunkt eher Wunschdenken als reale Option zu sein.
Mohamed Abdilaahi hat sich mit einem granzvollen Auftritt in die Annalen katapultiert.
26:56,58 Minuten stehen nun als neue nationale Bestmarke über die 10.000 Meter. Der alte Rekord von Dieter Baumann aus dem Jahr 1997 ist damit Vergangenheit. Und wie. Fast 25 Sekunden schneller. Das Laufmeeting "The Ten" in Kalifornien wurde so zur Show eines Mannes, der genau wusste, wann er zuschlagen muss.
München will erneut im großen Stil glänzen. Nach der erfolgreichen Leichtathletik-EM 2022 strebt die Stadt laut DPA und Tagesspiegel die Weltmeisterschaft 2029 oder 2031 an.
Ein Event, das nicht nur Sportfans elektrisiert, sondern auch als Testlauf für die angestrebten Olympischen Spiele dient.
Die Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2026 in Polen markieren einen weiteren Tiefpunkt für das deutsche Team: Erstmals seit mehreren Jahren kehrte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ohne Medaille von globalen Titelkämpfen zurück.
Damit blieb Deutschland bereits zum dritten Mal in diesem Jahrtausend (nach 2008 und 2022) bei Hallen-Weltmeisterschaften ohne Podiumsplatzierung.
Die Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2026 in Polen lieferten einen Moment, den selbst erfahrene Beobachter zweimal hinschauen ließ. Cooper Lutkenhaus, gerade einmal 17 Jahre alt, stellte das Männerfeld über 800 Meter komplett auf den Kopf und schrieb dabei ein Kapitel, das so schnell niemand vergessen wird.
Zu Beginn lief alles nach Plan. Eliott Crestan diktierte das Tempo, so wie man es von ihm gewohnt ist. Doch bei Rennhälfte änderte sich die Dynamik schlagartig. Lutkenhaus übernahm entschlossen die Spitze und gab sie nicht mehr her. Mit 1:44.24 stürmte er ins Ziel und wirkte danach fast selbst überrascht über das, was er gerade erreicht hatte.
Die längste Distanz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2026 in Polen wurde von Europas Laufstars dominiert.
Bei den Frauen setzte sich die Italienerin Nadia Battocletti durch, während bei den Männern der Brite Josh Kerr triumphierte. Afrikas Athleten gingen gänzlich leer aus.
Am 1. Tag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Polen (Torun) war für 800-Meter-Läuferin Caroline Bredlinger bereits Endstation.
Die Österreicherin verpasste das Semifinale knapp. Auch Deutschlands Mittelstreckenläufer (ab 800 m) hatten keinen guten Tag. Überzeugen konnnte hingegen die Schweiz.
Die Hallen WM 2028 und die Hallen WM 2030 sorgen schon Jahre vor dem ersten Startschuss für Gesprächsstoff in der Szene.
Die Entscheidungen des Weltverbandes zeigen klar, wohin die Reise geht: neue Märkte, neue Fans und frischer Wind für die internationale Leichtathletik.
Uelzen verwandelte sich am Sonntag in eine Bühne für schnelle Beine und mutige Tempoverschärfungen.
Bei der 10-Kilometer-DM 2026 wurden die ersten deutschen Meistertitel der Freiluftsaison vergeben. Die Straßen rund um das Alte Rathaus boten perfekte Bedingungen für ein Rennen, das am Ende einem Bestzeiten-Festival glich. Männer, Nachwuchs und Masters kämpften um Medaillen, und auch bei den Frauen wurde bis zur letzten Kurve um Gold gerungen.
Man nehme eine 200-Meter-Rundbahn, eine gehörige Portion italienisches Temperament und eine Schrittfrequenz, die beim bloßen Hinsehen für Schwindelgefühle sorgt.
Was Francesco Fortunato bei den Italian Indoor Championships in Ancona auf das Parkett legte, war keine gewöhnliche Sportdarbietung. Es war eine Machtdemonstration, die den meisten Hobbyläufern die Schamesröte ins Gesicht treiben dürfte. Wer glaubt, dass Gehen eine gemütliche Sonntagsbeschäftigung ist, sollte sich die nackten Zahlen genauer ansehen: Der Italiener absolvierte die 5000 Meter in einer Zeit, bei der viele Freizeitjogger bereits nach der Hälfte der Distanz entkräftet aufgeben würden.
In der Welt der Leichtathletik gibt es Tage, da staubt es ordentlich auf der Laufbahn, und dann gibt es Tage, da wirbelt ein Urteil den kompletten Medaillenspiegel durcheinander.
Genau das ist jetzt passiert. Wer dachte, dass nach dem Zielleinlauf alles in Stein gemeißelt sei, sieht sich getäuscht. Im Mittelpunkt des Bebens steht eine Frau, die eigentlich für ihre schnellen Beine bekannt ist, nun aber über die eigenen Füße beziehungsweise die Anti-Doping-Regeln gestolpert ist.
Manche Ziellinienduelle werden durch Millimeter entschieden, andere durch eine einzige unbedachte Bewegung der Finger.
Beim diesjährigen Orlen Copernicus Cup in Polen erlebten die Zuschauer ein sportliches Spektakel, das innerhalb von Sekunden in einem handfesten Skandal mündete. Mitten im Fokus: Der Mann aus Botswana, der eigentlich Grund zum Feiern gehabt hätte.
Liévin hat schon viele schnelle Beine gesehen. Doch was sich beim Meeting Hauts-de-France Pas-de-Calais Trophée EDF in der Arena Stade Couvert abspielte, hatte eine eigene Dramaturgie.
Keely Hodgkinson rannte nicht nur ein Rennen. Sie zerlegte eine Bestmarke, die fast ein Vierteljahrhundert überlebt hatte. 1:54.87 Minuten für 800 Meter auf der Kurzbahn. Fast eine Sekunde schneller als alles, was diese Disziplin bislang kannte.
Am Tag seines 30. Geburtstags hat Toshikazu Yamanishi in Kobe eine Leistung hingelegt, die viele Hobbyläufer schlicht sprachlos zurücklässt.
Bei den Japanese Half Marathon Race Walking Championships, einem World Athletics Race Walking Tour Bronze Event, stellte Yamanishi mit 1:20:34 Stunden den ersten offiziellen Weltrekord über die Halbmarathondistanz im Gehen auf. Wer sich bisher fragte, wie schnell Gehen sein kann: die Antwort kam an diesem Sonntag klar und deutlich.
Monaco kann Formel 1, Monaco kann Glamour. Und jetzt kann der Monaco Run auch österreichischen Rekord.
Beim traditionsreichen Straßenlauf über fünf Kilometer wurde Geschichte geschrieben und das mit einer Mischung aus kühlem Kopf, schnellen Beinen und einer Prise Nervenflattern.
Glitzernde Küste, schnelle Schuhe und eine Frau mit klarer Ansage: Faith Kipyegon hat beim Monaco Run ihr 10-Kilometer-Debüt hingelegt und dabei gleich eine Duftmarke gesetzt.
29:46 Minuten standen am Ende auf der Laufuhr. Für eine Athletin, die bislang vor allem auf der Bahn die Konkurrenz zerlegt hat, war es der erste Ausflug auf diese Distanz im Straßenrennen. Und der hatte es in sich.
Fayetteville bebte, die Uhr auch. Beim Tyson Invitational lieferte die Halle eine Show, die selbst Sprint-Puristen kurz sprachlos machte.
Im Mittelpunkt: Khaleb McRae, der auf der kurzen 400-Meter-Bahn Geschichte schrieb und dem Meeting seinen ganz eigenen Stempel aufdrückte.
Dubai präsentierte sich am Sonntagmorgen von seiner schnellen Seite.
Beim Halbmarathon Burj2Burj raste das internationale Feld durch die Straßenschluchten der Wüstenmetropole. Mittendrin: Richard Ringer vom LC Rehlingen. Der Marathon-Europameister von 2022 zeigte ein starkes Rennen und verpasste seine persönliche Bestmarke nur knapp.
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