Kenianische Dominanz im Halbmarathon
War das Ultrarennen über 56 km noch eine klare Angelegenheit der südafrikanischen Läufer, dominierten diesmal über die Halbmarathon-Distanz (21,1 km) die benachbarten Nationen das Geschehen deutlich.
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War das Ultrarennen über 56 km noch eine klare Angelegenheit der südafrikanischen Läufer, dominierten diesmal über die Halbmarathon-Distanz (21,1 km) die benachbarten Nationen das Geschehen deutlich.
Das mit großer Spannung erwartete Two Oceans Ultralauf-Festival über 56 km entwickelte sich in der Männerklasse zu einer unerwarteten und elektrisierenden Top-Leistung – sämtliche Experten hätten ihre Prognosen revidieren müssen. In einem fulminanten Schlussangriff rund drei Kilometer vor dem Ziel setzte sich der „Small-Town Boy“ Arthur Jantjies, der aus einem kleinen Ort am Nordkap stammt, gegen den favorisierten Nedbank-Läufer Onalenna Khonkhobe (Sieger 2024) entscheidend durch und feierte damit einen im wahrsten Sinne lebensverändernden Sieg.
Der 28. März 2026 wird in der Geschichte des Lake Zuri 100 Endurance Run einen festen Platz bekommen.
Die vierte Auflage dieses fordernden Ultra-Trails zog so viele Interessenten an wie noch nie zuvor und lieferte sportlich eine Vorstellung, die lange nachhallt. Der Lake Zuri 100 Endurance Run hat sich endgültig als Fixpunkt im internationalen Ultralauf-Kalender etabliert.
Mit der vierten Ausgabe von Epica dell’Acqua steht im Oktober erneut ein Ausdauer-Abenteuer auf dem Programm, das seinesgleichen sucht. Vom 16. bis 18. Oktober führt Epica dell’Acqua über insgesamt 100 Kilometer durch das faszinierende Delta des Po. Der Startschuss für die Anmeldung ist bereits gefallen, und auch diesmal stehen drei Varianten zur Auswahl: die komplette Erfahrung, nur das Rennen oder ausschließlich die dritte Etappe.
Nach der kurzfristigen WM-Absage im Dezember 2025 (wegen starker Luftverschmutzung) wurde diese 50-km-Disziplin nun nachgeholt. Allerdings mit vermindertem Interesse vieler Nationen, was sich auch in der Gesamtteilnehmerzahl von lediglich 69 Aktiven widerspiegelte. In der Eliteklasse fehlten vor allem die Italiener, die Franzosen und Spanier komplett, auch Schweden war nicht vertreten. Die deutschen Männer verzichteten aufgrund ihrer Verpflichtung beim Lauf in Bremen, das Frauen-Team hatte keine realistischen Chancen.
Der Werderseelauf hat geliefert. Sonne am Himmel, Tempo auf der Strecke und Zahlen, die selbst erfahrene Organisatoren kurz innehalten lassen. Beim 6. Werderseelauf rund um den Bremer Werdersee wurde gelaufen, gefeiert und nebenbei eine ganze Reihe neuer Bestmarken aufgestellt. Der Werderseelauf zeigte einmal mehr, wie schnell sich eine Veranstaltung entwickeln kann.
Thomas Hendrik Adick von bremenRAcing blickte dabei kurz zurück auf die Anfänge. 2021 stand er beim ersten Werderseelauf mit einer überschaubaren Starterliste da. Gerade einmal 247 Anmeldungen waren damals eingegangen. Beim 6. Werderseelauf lag die Messlatte deutlich höher. Über 2000 Teilnehmer meldeten sich an. Ein neuer Rekord für den Werderseelauf.
Der Prambachkirchner 12-Stunden-Benefizlauf lädt alle Läufer ein, die Lust auf Bewegung, Wettkampf und jede Menge Spaß haben.
Flache, schnelle AIMS-vermessene Strecken sorgen dafür, dass jeder seinen Rhythmus finden kann - egal ob Anfänger oder Profi.
Der Werdersee bekommt wieder Besuch von langen Schritten, schnellen Beinen und einer ordentlichen Portion Ausdauer.
Beim 6. Werdersee-Lauf wird Bremen am Sonntag zur Bühne für rund 2000 Starter. Vom Nachwuchs bis zu internationalen Spitzenläufern reicht das Feld. Und mittendrin wartet eine Strecke, die selbst erfahrene Läufer respektvoll nicken lässt.
Der Two Oceans Marathon hat das Preisgeld für seine Elite-Athleten deutlich erhöht.
Während es im Jahr 2025 für den Sieg noch 250.000 Rand (ca. 13.500 Euro) gab, sind es diesmal 380.000 Rand (ca. 20.300 Euro). Dies stellt nicht nur für einheimische Läufer einen enormen Anreiz dar, sondern dürfte auch internationale Spitzenathleten zu einem Start bewegen.
Der weltweit wohl schönste und berühmteste Ultralauf, der Two Oceans Marathon im südlichen Afrika rund um Kapstadt, findet im April 2026 statt und bietet eine Gesamtdistanz von 56 Kilometern.
Für die Elite-Teilnehmer verspricht das Rennen dabei einen ganz besonderen Anreiz: In allen Wettbewerben (56 km und Halbmarathon) sind insgesamt mehr als 2,6 Millionen Rand (rund 138.000 Euro) an Preisgeldern ausgeschrieben.
Beim Solstice Track Invitational in Phoenix/USA am 21. Dezember 2025 sollte ein neuer Weltrekord im 100-km-Bahnlauf aufgestellt werden. Einziger Kandidat war der US-Amerikaner Charlie Lawrence, der bereits 2023 den Weltrekord im 50-Meilen-Straßenlauf in 4:48:21 Stunden erreicht hatte. Als US-Meister über 50 km Straße (2:49:02 Stunden/2025) wagte er sich nun an die ominöse 100-km-Distanz, in der Hoffnung, im Bahnlauf den bestehenden Weltrekord von A. Sorokin mit 6:05:41 Stunden verbessern zu können.
Der Nedbank Running Club dominierte den City2City-Ultramarathon auf der Strecke zwischen dem Start in Johannesburg (auf etwa 1.700 m über NN) und dem Zielort Tshwane (dem Herzstück der Municipality Pretoria) auf rund 1.370 m über NN.
Absoluter Laufstar war – wieder einmal – Onalenna Khonkhobe, der spindeldürre Athlet aus dem Nordwesten des Landes, der diesen Sieg zuvor vorausgesagt hatte und sein Versprechen auch einlösen konnte. Sein Preisgeld betrug 200.000 Rand (etwas mehr als 10.000 Euro), eine Summe, die ebenso für die Frauensiegerin galt.
Die Comrades Marathon Association hat anlässlich der letzten Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt.
Den Vorsitz übernimmt Mark Leathers, unterstützt von seiner Stellvertreterin Nontuthuko Mashimane. Außerdem wurden vier weitere Vorstandsmitglieder gewählt, die den Vorstand für die nächsten zwölf Monate vervollständigen werden.
Die für den 7. Dezember 2025 angekündigte 50-km-WM der IAU (International Association of Ultrarunners) im indischen Delhi musste kurzfristig abgesagt werden und wurde auf den 14. März 2026, ebenfalls in Indien, verlegt.
In Österreich werden jährlich über 50 Ultraläufe ausgetragen.
Was genau ist denn überhaupt ein Ultralauf? Ganz einfach: Jeder Laufwettbewerb, der über die Marathondistanz hinaus geht, ist ein Ultralauf.
Der Kontinent, der jeden Läufer an die Grenzen seiner Vorstellungskraft treibt, hat erneut Geschichte geschrieben: Beim legendären 100km Ice Ultra Antarktis setzte sich Rainer Predl mit einer eindrucksvollen Leistung an die Spitze des Feldes. In einer Umgebung, in der Wind und Kälte die Regeln bestimmen, holte sich der Niederösterreicher einen Sieg, der nicht nur in Zahlen beeindruckt, sondern in seiner gesamten Dramatik.
In Südafrika wurde diesmal eine besondere Geschichte geschrieben: Am Anmeldetag für den nächstjährigen Comrades-Wettbewerb waren alle Startplätze in kürzester Zeit vergeben.
Um 10 Uhr vormittags begann der Anmeldeprozess – und bereits kurz vor 20 Uhr desselben Tages waren alle 22.000 Startplätze (!) zugeteilt – also weniger als zehn Stunden später! Der bisherige Anmelderekord eines Comrades-Marathons lag zuvor bei drei Tagen: Für die Ausgabe 2020 waren damals 27.000 Startplätze vergeben. Aus Sicherheitsgründen wurde in den darauf folgenden Jahren die Teilnehmerzahl auf 22.000 reduziert.
In Deutschland werden jedes Jahr weit über 100 Ultralauf-Veranstaltungen durchgeführt.
Ein Ultralauf ist ein Laufwettbewerb, der eine Streckenlänge aufweist, die länger als die Marathondistanz ist.
In der Schweiz finden pro Jahr über 30 Ultraläufe statt.
Die meisten dieser Events sind Trails, mit einer Distanz von 45 km oder länger. Aber auch abseits der Berge gibt es den einen oder anderen spannenden Ultralauf.
Die Mongolei öffnet erneut ihre Pforten für Abenteurer: Der Mongolia Sunrise to Sunset 2026 (MS2S) hat seine Anmeldung gestartet, und Läufer aus aller Welt können sich ihren Platz sichern.
Frühbucher profitieren noch bis zum 31. Dezember 2025 von reduzierten Preisen. Der MS2S, 1999 ins Leben gerufen, zählt zu den ältesten Trail-Ultras Asiens und verbindet spektakuläre Natur, kulturelle Begegnungen und sportliche Herausforderungen auf höchstem Niveau.
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