Die ROTE NASEN Clowns begleiten die Teilnehmer entlang der Strecke und sorgen für Motivation, Lachen und unvergessliche Momente beim ROTE NASEN LAUF 2025.
Die ROTE NASEN Clowns begleiten die Teilnehmer entlang der Strecke und sorgen für Motivation, Lachen und unvergessliche Momente beim ROTE NASEN LAUF. (Foto: © ROTE NASEN/Jürgen Hammerschmid)
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Rote Nasen Lauf bringt Österreich zum Lachen und Laufen

Sport kann vieles sein. Sekundenjagd, Medaillenkampf oder Taktikspiel. Doch beim Rote Nasen Lauf steht etwas ganz anderes im Mittelpunkt.

Hier geht es nicht um Rekorde oder Tabellenplätze. Hier geht es um Menschen, um Begegnungen und um ein Lachen, das dort ankommt, wo es besonders gebraucht wird. Seit über 15 Jahren sorgt der Rote Nasen Lauf dafür, dass Bewegung mit Herz verbunden wird. Das Motto dabei ist so einfach wie motivierend: Nase auf und lauf.

Ein Lauf mit Mission

Während internationale Sportereignisse um Pokale und Titel kreisen, verfolgt der Rote Nasen Lauf eine andere Idee. Auf den Strecken geht es nicht darum, der Schnellste zu sein. Stattdessen zählt ein gemeinsames Ziel. Jeder Schritt unterstützt die Arbeit der Clowns von ROTE NASEN Clowndoctors, die Menschen in schwierigen Situationen ein Stück Lebensfreude schenken.

Beim Rote Nasen Lauf kann jeder mitmachen. Manche laufen, andere gehen gemütlich. Einige schieben einen Kinderwagen vor sich her, andere rollen im Rollstuhl oder drehen ihre Runde mit dem Dreirad. Alter, Tempo oder Trainingszustand spielen keine Rolle. Entscheidend ist die Teilnahme und der Spaß daran. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass jede Veranstaltung des Rote Nasen Lauf zu einem bunten Bewegungsfest wird.

Auf vielen Strecken tauchen außerdem immer wieder die berühmten roten Nasen auf. Clowns feuern die Teilnehmer an, sorgen für spontane Unterhaltung oder mischen sich selbst unter die Starter. Ein kurzer Plausch, ein improvisierter Witz oder eine kleine Show am Streckenrand sorgen regelmäßig für lachende Gesichter.

Ein Rückblick voller Energie

Die Saison des Rote Nasen Lauf im Jahr 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft hinter dieser Idee steckt. Österreichweit gingen mehr als 8.900 Menschen an den Start. Insgesamt fanden 43 Veranstaltungen statt, die jede für sich ihre eigene Atmosphäre mitbrachten.

Familien, Vereine, Schulklassen und Firmen-Teams verwandelten die Strecken in fröhliche Treffpunkte. Viele Teilnehmer erschienen sogar kostümiert. Zwischen Start und Ziel entwickelte sich ein lockeres Miteinander, das deutlich machte, warum der Rote Nasen Lauf so viele Menschen begeistert. Jeder einzelne Lauf trug dazu bei, weitere Clownbesuche in Spitälern und sozialen Einrichtungen möglich zu machen.

Von Frühling bis Winter unterwegs

Der Rote Nasen Lauf begleitet Österreich fast durch das ganze Jahr. Die Veranstaltungen beginnen im April und reichen bis in den Dezember hinein. Damit spiegeln sie die Vielfalt der Jahreszeiten wider. Frühlingsläufe mit frischer Luft gehören genauso dazu wie sommerliche Events oder herbstliche Runden durch bunt gefärbte Parks. Selbst winterliche Termine stehen im Kalender.

Organisiert werden die Läufe von engagierten Vereinen, Gemeinden, Organisationen und privaten Initiativen. Manche Veranstaltungen finden in kleineren Gemeinden statt, andere in größeren Städten. Auch die Streckenlängen unterscheiden sich je nach Standort. Der Gedanke dahinter bleibt aber immer gleich: Jeder soll teilnehmen können.

Startspende statt Startnummernstress

Die Teilnahme am Rote Nasen Lauf ist unkompliziert. Viele melden sich online an, eine Registrierung vor Ort ist jedoch ebenfalls möglich. Mit der Startspende unterstützen alle Teilnehmer direkt die Clownvisiten der ROTE NASEN.

Kinder unter sechs Jahren starten kostenlos. Für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und siebzehn Jahren beträgt die Startspende 8 Euro. Erwachsene ab 18 Jahren sind mit 14 Euro dabei. Familien können gemeinsam für 28 Euro teilnehmen. Dabei sind zwei Erwachsene sowie ein bis fünf Kinder oder Jugendliche inkludiert.

Auch vom Streckenrand kann man helfen

Nicht jeder schnürt gerne die Laufschuhe. Beim Rote Nasen Lauf gibt es trotzdem eine Möglichkeit, aktiv zu unterstützen. Über die Spendenaktion Sponsor Me können Teilnehmer ein persönliches Laufprofil erstellen und mit Freunden oder Familie teilen. Unterstützer können dann eine Spende hinterlegen und damit den Lauf begleiten.

So wächst rund um den Rote Nasen Lauf eine Gemeinschaft, die weit über den eigentlichen Start hinausreicht.

Die Arbeit der Clowndoctors

Hinter dem Rote Nasen Lauf steht die Organisation ROTE NASEN Clowndoctors. Seit 1994 besuchen speziell ausgebildete Gesundheitsclowns Patienten in medizinischen Einrichtungen und Senioren in Pflegeheimen. Auch sonderpädagogische Zentren sowie soziale Einrichtungen gehören zu ihren Einsatzorten. Darüber hinaus bringen sie geflüchteten Menschen in Erstaufnahmezentren ein Stück Lebensfreude.

Das große Laufbuch der Trainingspläne

Mit Liedern, kleinen Zaubertricks, spontanen Einfällen und viel Einfühlungsvermögen entstehen Momente, die den Alltag vieler Menschen aufhellen. Clownerie ersetzt keine medizinische Behandlung, doch ihre Wirkung ist mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bestätigt.

Allein im Jahr 2025 waren in Österreich 88 Clowns der ROTE NASEN unterwegs. Sie absolvierten 4.564 Einsätze in 207 medizinischen und sozialen Einrichtungen in Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Salzburg und Tirol. Dabei kam es zu beeindruckenden 293.289 Begegnungen mit Menschen, die in diesem Moment ein Lachen gut gebrauchen konnten.

Eine Idee aus Österreich erobert die Welt

Die Wirkung der Gesundheitsclownerie hat sich längst herumgesprochen. Ausgehend von Österreich verbreitete sich die Idee der ROTE NASEN inzwischen in zehn weitere Länder. In vielen Gesundheitseinrichtungen gehört der Besuch der Clowns inzwischen fest zum Alltag.

Der Rote Nasen Lauf trägt dazu bei, diese Arbeit zu sichern. Jede Teilnahme, jede Spende und jede Runde auf der Strecke hilft dabei, weiterhin Lebensfreude dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

Wer also beim nächsten Rote Nasen Lauf an der Startlinie steht, läuft nicht nur ein paar Kilometer. Jeder Schritt sorgt dafür, dass irgendwo ein Krankenhauszimmer plötzlich ein wenig heller wirkt.

Weitere Informationen:

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