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Der Xiamen-Marathon 2019 war Schauplatz der ersten Marathon-Weltklassezeit in diesem Jahr.

Bei den Herren lief ein Quintett aus fünf Äthiopiern unter 2:10 Stunden, bei den Damen blieben drei Äthiopierinnen unter 2:30 Stunden.

Spitzenzeit mit 41 Jahren

Damit waren wie auch schon 2017 und 2018 die beiden Tagessieger aus Äthiopien. Dejene Debela gelang dabei etwas, was noch nie zuvor ein Läufer beim Xiamen Marathon geschafft hatte. Er verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Nach einem taktisch gelaufenem Rennen hatte er im Schlussspurt die schnellsten Beine. Mit einer Siegerzeit von 2:09:26 Stunden hatte er gerade einmal zwei Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Afewerek Mesfin.

Beeindruckend war zudem die Leistung von Alemayehu Belachew. Er war zwar aus der Fünfergruppe der Äthiopier der Schwächste, seine Zeit von 2:09:52 Stunden ist aber aufgrund seines Alters mehr als beachtlich. Belachew ist nämlich bereits 41 Jahre alt.

4. Marathonsieg in Serie

Bei den Damen führte Shasho Insermu einen Dreifachsieg an. Die 21-Jährige ist damit seit vier Marathonrennen ungeschlagen. In Xiamen stellte sie mit 2:27:25 Stunden eine persönliche Bestleistung auf. Damit ließ sie auch ihre höhere eingeschätzte Teamkollegin Shasho Insermu hinter sich, die im Vorjahr Zweite beim Marathon in Amsterdam wurde.

Am Xiamen-Marathon nahmen 37.000 Läufer und Läuferinnen teil. 80.000 hatten sich um einen Startplatz beworben


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