Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Zum 41. Mal wurde am 3. Oktober 2021 der London Marathon in der britischen Hauptstadt ausgetragen.

Mit rund 40.000 Marathonläufern und Marathonläuferinnen hat sich die Laufveranstaltung an der Themse einmal mehr als einer der größten Marathonläufe der Welt etabliert.

Die Strecke durch London

Die Strecke beim London Marathon führte an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Vom Greenwich Park aus passierten die Läufer u.a. die Tower Bridge, die Docklands, das Eastend, den Tower of London, die Themse, das Parliament Square, den Palace of Westminster und den Buckingham Palace. Das Ziel befand sich bei der Mall.

Extrem schnell

International betrachtet zählt der London-Marathon zu den schnellsten Marathonläufen der Welt. So lief vor zwei Jahren Eliud Kipchoge mit 2:02:37 Stunden einen Streckenrekord, womit London seine Position als zweitschnellsten Marathon der Welt hinter Berlin festigte. Bei den Damen hielt von 2003 bis 2019 Kursrekordhalterin Paula Radcliffe mit 2:15:25 Stunden sogar den Weltrekord, ehe diesen Brigid Kosgei nach 16 Jahren in Chicago brach.

Schnelles Elitefeld

Auch 2021 traten etliche Spitzenläufer aus Afrika zum Marathon in London an. Marathon-Weltrekordhalter Eliud Kipchoge vermisste man allerdings schmerzlich. Der Kenianer hatte Anfang August mit seinem zweiten Marathon-Olympiasieg in Tokio bereits seinen Höhepunkt in dieser Saison erreicht. In London ist Kipchoge mit vier Siegen (2015, 2016, 2018, 2019) der Rekordhalter.

Mit am Start war allerdings Frauen-Weltrekordhalterin Brigid Kosgei, die Anfang August bei den Olympischen Sommerspielen in Japan nur den 2. Platz im Marathonlauf belegte. Kosgei strebte den dritten Marathonsieg in Serie in London an. Ihre größten Kontrahentinnen waren Birhane Dibaba (Äthiopien / 2:18:35 Stunden), Lonah Salpeter (Israel / 2:17:45 Stunden) und Joyciline Jepskogei (Kenia / 2:18:40 Stunden).

Bei den Herren war das Elite-Feld dünn besetzt. Nur acht Läufer traten mit einer Bestzeit unter 2:10 Stunden an, sechs davon allerdings mit einer Zeit unter 2:04 Stunden. Neben Titelverteidiger Shura Kitata war auch sein äthiopischer Landsmann Birhanu Legese einer der Top-Favoriten im Feld. Legese lief vor zwei Jahren in Berlin herausragende 2:02:48 Stunden. Kitata hingegen musste Anfang August beim Olympia-Marathon vorzeitig aus dem Rennen aussteigen. Ebenfalls in London am Start war der Kenianer Titus Ekiru, der in diesem Jahr den Mailand Marathon mit einer Weltjahresbestzeit von 2:02:57 Stunden gewann.

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Weltrekordhalterin Kosgei chancenlos

In einem hochklassigen Damen-Rennen blieben fünf Athletinnen unter 2:19 Stunden. Die besten Reserven hatte die Kenianerin Joycilinie Jepkosgei, die mit 2:17:43 Stunden ihre persönliche Bestzeit um fast eine Minuten steigern konnte. Auch die Zweitplatzierte Äthiopierin Degitu Azimeraw blieb mit neuer persönlicher Bestleistung von 2:17:58 Stunden unter 2:18 Stunden. Marathon-Weltrekordhalterin Brigid Kosgei verpasste trotz guten 2:18:40 Stunden das Podest, da mit der Äthiopierin Ashete Bekere (2:18:18 Stunden) auch eine dritte Läuferin vor Kosgei mit Bestzeit das Rennen beendete. Knapp hinter Kosgei belegte die Israelin Lonah Chemtai Salpeter (2:18:54 Stunden) Platz 5.

Für eine britische Ausnahmeleistung sorgte Charlotte Purdue. Nachdem sie überraschend nicht für den Olympischen Marathonlauf nominiert wurde, schaffte sie in London als Zehnte den Sprung in die Top 10. Mit 2:23:26 Stunden schob sich Purdue in der ewigen britischen Marathonliste auf Platz 3 nach vorne.

Sisay Lemma triumphiert bei den Herren

Wie auch beim Elite-Marathon im vergangenen Jahr gewann bei den Herren ein Äthiopier das Rennen. Allerdings war es fast erwartungsgemäß nicht Shura Kitata. Der Titelverteidiger musste bereits nach wenigen Kilometern die Spitzengruppe ziehen lassen und hatte keine Chance im Kampf um die Spitzenplätze. Lange Zeit war aber das Rennen um den Sieg aber offen. Wenige Kilometer vor dem Ziel konnte sich Sisay Lemma von seinen letzten Verfolgern Vincent Kipchuma (Kenia) und Mosinet Geremew (Äthiopien) lösen.

Armband Love Running

Mit einer Zeit von 2:04:01 Stunden lief Sisay Lemma ungefährdet zum Sieg. Wie auch schon im vergangene Jahr belegte der Kenianer Vincent Kipchuma (2:04:28 Stunden) den 2. Platz. Auch der Dritte Mosinet Geremew blieb mit 2:04:41 Stunden unter 2:05 Stunden.

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Ergebnisse London Marathon 2021 ➤ Damen

RangNameZeit
1 Jepkosgei Joyciline 2:17:43
2 Azimeraw Degitu 2:17:58
3 Bekere Ashete 2:18:18
4 Kosgei Brigid 2:18:40
5 Salpeter Lonah 2:18:54
6 Jemeli Valary 2:20:35
7 Melly Joan Chelimo 2:21:23
8 Yimer Zeineba 2:21:40
9 Girma Tigist 2:22:45
10 Purdue Charlotte 2:23:26
11 Dibaba Birhane 2:24:21
12 Diver Sinead 2:27:16
13 Megertu Alemu 2:27:18
14 Wellings Eloise 2:29:42
15 Harvey Rose 2:29:45
16 Harrison Samantha 2:32:22
17 Cockram Natasha 2:32:32
18 Briggs Becky 2:34:34
19 Mitchell Naomi 2:38:06
20 Hassett Dylan 2:39:28

Ergebnisse London Marathon 2021 ➤ Herren

RangNameZeit
1 Lemma Sisay 2:04:01
2 Kipchuma Vincent 2:04:28
3 Geremew Mosinet 2:04:41
4 Chebet Evans 2:05:43
5 Legese Birhanu 2:06:10
6 Kitata Shura 2:07:51
7 Sesemann Philip 2:12:58
8 Griffiths Joshua 2:13:39
9 Leach Matthew 2:15:31
10 Davies Andrew 2:15:36
11 Mellor Jonathan 2:16:09
12 Ghebreselassie  2:16:27
13 Hulson Charlie 2:17:02
14 Lunn Josh 2:18:06
15 Aadan Mohamud 2:18:19
16 Torry Nicholas 2:18:39
17 Musson Doug 2:20:28

 

Alle Resultate und Bilder vom London Marathon


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