Ein Wochenende im Zeichen des Laufsports
Der Vienna City Marathon 2026 bringt Wien am 18. und 19. April ordentlich ins Rotieren. Während tausende Teilnehmer ihre Kilometer sammeln, geraten Autofahrer ins Schwitzen. Der 43. Vienna City Marathon verwandelt die Stadt in eine riesige Laufstrecke mit spürbaren Auswirkungen auf den Verkehr. Schon am Samstag kündigt sich an, was am Sonntag seinen Höhepunkt erreicht.
Bereits ab Samstagmittag greifen erste Maßnahmen. Besonders rund um die Innenstadt wird es eng, denn mehrere Bewerbe stehen auf dem Programm. Dazu zählen der Coca-Cola Inclusion Run, der Prinzessinnen- und Prinzenlauf sowie The Daily Mile über 800 und 1600 Meter. Ergänzt wird das Ganze durch den Vienna 5K. Ab etwa 12:00 Uhr wird die Ringstraße ab der Operngasse gesperrt, später folgen weitere Abschnitte wie Schottenring und Franz-Josefs-Kai. Gegen 19:30 Uhr endet dieser erste große Eingriff in den Verkehr.
Alle Straßensperren beim Wien Marathon 2026: Sonntag wird zur Geduldsprobe
Am Sonntag zeigt der Vienna City Marathon 2026 dann sein volles Ausmaß. Start ist um 09:00 Uhr auf der Wagramer Straße. Von dort zieht sich die Strecke über zahlreiche neuralgische Punkte der Stadt: Reichsbrücke, Praterstern, Hauptallee, Ringstraße, Mariahilfer Straße und viele weitere zentrale Verbindungen.
Über 40 Straßen sind laut Angaben betroffen. Die ersten Sperren beginnen bereits um 04:15 Uhr, unter anderem im Bereich der Donauuferautobahn bei Kagran und Donau City. Schritt für Schritt kommen weitere Abschnitte hinzu, darunter Reichsbrücke ab 05:45 Uhr und zentrale Knotenpunkte wie Praterstern und Aspernbrücke ab 07:00 Uhr.
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Erste Entlastung ist ab 10:45 Uhr zu erwarten, etwa bei der Arbeiterstrandbadstraße oder Teilen des Pratersterns. Die Ringstraße bleibt jedoch am längsten dicht und wird erst zuletzt wieder freigegeben.

Innenstadt schwer erreichbar
Der Vienna City Marathon 2026 stellt auch die Erreichbarkeit ganzer Bezirke auf die Probe. Die Bezirke 7, 8 und 9 sind nur eingeschränkt zugänglich. Auch der 6. Bezirk und Teile des 15. Bezirks können zwischen 09:00 Uhr und etwa 12:00 Uhr nur über kontrollierte Zufahrten erreicht oder verlassen werden.
Verbindungen aus den Bezirken 3, 4 und 5 enden oft schon am Schwarzenbergplatz, der Lothringerstraße oder dem Karlsplatz. Wer zwischen den inneren Bezirken und dem Norden der Stadt pendeln will, muss früh dran sein. Bis etwa 08:30 Uhr sind Querungen über Brücken wie Friedensbrücke oder Schwedenbrücke möglich, danach wird es kompliziert.
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Öffis ebenfalls betroffen
Nicht nur Autofahrer müssen umdenken. Auch bei den Wiener Linien kommt es zu Änderungen. Insgesamt sind 16 Straßenbahnlinien und 13 Buslinien betroffen. Fahrgäste müssen sich auf Umleitungen, Kurzführungen oder zeitweise Einstellungen einstellen.
Tipps für Autofahrer
Der ARBÖ empfiehlt, unnötige Fahrten zu vermeiden und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Besonders Park-and-ride-Anlagen am Stadtrand bieten sich an. Wer dennoch unterwegs sein muss, sollte neuralgische Punkte wie Ringstraße, Linke Wienzeile, Mariahilfer Straße oder den Bereich rund um den Prater meiden.
Auch der ÖAMTC liefert Entwarnung für einige Bereiche: Autobahnen wie A1, A2, A4, A22 und A23 bleiben grundsätzlich befahrbar. Einschränkungen gibt es jedoch bei einzelnen Abfahrten, etwa Richtung Innenstadt beim Knoten Prater. Ausweichrouten führen über Handelskai oder Gürtel.
"Alle städtischen Autobahnen und Schnellstraßen sind laut ÖAMTC immer unbehindert befahrbar."
Flughafen bleibt erreichbar
Wer zum Flughafen muss, kann aufatmen. Die Zufahrt bleibt über mehrere Routen möglich. Von Westen etwa über Hietzinger Kai und Schönbrunner Schloßstraße, von Süden über die S1. Innerstädtisch wird der Handelskai als wichtige Alternative empfohlen.
Weitere Informationen zum Wien Marathon:
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