Vienna City Marathon auf der Reichsbrücke
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Vienna City Marathon 2026: Das sind die Favoriten und Top-Österreicher

Am 19. April rückt die Hauptstadt in den Fokus der Laufszene. Der Vienna City Marathon bringt ein dicht besetztes Elitefeld an den Start und verspricht ein Rennen, das über die volle Distanz Spannung liefert.

Mit insgesamt 49.000 Anmeldungen wurde ein neuer Höchstwert erreicht, darunter 13.000 Teilnehmer über die klassische Marathonstrecke.

Internationale Spitze setzt das Tempo

Im Männerfeld führt Oqbe Kibrom die Liste an. Der Läufer aus Eritrea reist mit einer Bestzeit von 2:05:37 an und gilt als klarer Favorit beim Vienna City Marathon. Konkurrenz kommt vor allem aus Äthiopien durch Tafese Delegen (2:06:11) sowie aus Kenia durch Stanley Kurgat (2:07:05) und Albert Kangogo (2:07:26).

Insgesamt vier Athleten stehen mit Zeiten unter 2:08:00 in den Startlisten. Dahinter lauert eine zweite starke Gruppe, die ebenfalls für Tempo sorgen kann. Dazu zählt auch Aaron Gruen, der österreichische Rekordhalter. Mit 2:09:53 überraschte er im Vorjahr und greift nun beim Vienna City Marathon erstmals auf heimischem Boden an. Sein Ziel ist klar formuliert: eine weitere Verbesserung seiner Bestmarke.

Frauenfeld mit Blick auf die magische Marke

Auch bei den Frauen ist beim Vienna City Marathon einiges möglich. Bei passenden Bedingungen steht sogar ein Angriff auf die Streckenbestzeit im Raum. Zudem könnte erstmals eine Zeit unter 2:20:00 auf österreichischem Boden fallen.

Die 22 schönsten Läufe in Österreich

Die schnellsten gemeldeten Athleten sind Haftamnesh Tesfaye (2:20:13) und Tigist Gezahagn (2:21:14), beide aus Äthiopien. Tesfaye bringt zusätzlich eine spannende Familiengeschichte mit, sie ist die Schwester von Fotyen Tesfay, die mit einem Debüt von 2:10:51 für Aufsehen sorgte.

Titelverteidigerin Betty Chepkemoi kommt mit Rückenwind nach Wien. Im Vorjahr lief sie unter schwierigen Bedingungen 2:24:14 und zeigte dabei ein starkes Rennen. Kühles Wetter könnte ihr auch diesmal entgegenkommen.

Ein besonderes Augenmerk liegt außerdem auf Lindsay Flanagan. Die US-Amerikanerin kehrt nach einer Verletzung auf die Marathonbühne zurück und bringt mit 2:23:31 eine starke persönliche Bestzeit mit.

Breite Qualität auf beiden Seiten

Der Vienna City Marathon punktet nicht nur mit der Spitze, sondern auch mit Tiefe im Feld. Insgesamt vier Männer haben Zeiten unter 2:10:00 vorzuweisen, während zahlreiche weitere Athleten dicht dahinter liegen.

Im Frauenfeld reicht die Leistungsdichte ebenfalls weit nach hinten. Namen wie Mary Granja, Hellen Chepkorir oder Eva Wutti sorgen dafür, dass das Rennen lange offen bleiben kann.

Vienna City Marathon 2026: Elite-Startliste Männer

NameLandBestzeit
Oqbe Kibrom ERI 2:05:37
Tafese Delegen ETH 2:06:11
Stanley Kurgat KEN 2:07:05
Albert Kangogo KEN 2:07:26
Charles Mneria KEN 2:08:54
Mica Cheserek KEN 2:09:26
Samwel Kiptoo KEN 2:09:45
Aaron Gruen AUT 2:09:53
Paul Tiongik KEN 2:10:25
Abel Sikowo UGA 2:10:33
Mogos Tuemay ETH 2:10:33
Fanny Kiprotich KEN 2:11:21
Andreas Vojta AUT 2:13:43

Wien Marathon 2026: Elite-Startliste Frauen

NameLandBestzeit
Haftamnesh Tesfaye ETH 2:20:13
Tigist Gezahagn ETH 2:21:14
Lindsay Flanagan USA 2:23:31
Betty Chepkemoi KEN 2:24:14
Mary Granja ECU 2:26:34
Faith Chepkoech KEN 2:26:22
Hellen Chepkorir KEN 2:27:17
Tegest Ymer ETH 2:29:11
Caroline Korir KEN 2:29:46
Abigail Jepkemboi KEN 2:29:56
Eva Wutti AUT 2:30:43
Aiwa Sakaguchi JPN 2:31:50
Hanne Maridal NOR 2:32:14
Vaida Zusinaite LTU 2:32:50
Susanna Saapunki FIN Debut

Weitere Informationen zum Wien Marathon:

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