Am 19. April rückt die Hauptstadt in den Fokus der Laufszene. Der Vienna City Marathon bringt ein dicht besetztes Elitefeld an den Start und verspricht ein Rennen, das über die volle Distanz Spannung liefert.
Mit insgesamt 49.000 Anmeldungen wurde ein neuer Höchstwert erreicht, darunter 13.000 Teilnehmer über die klassische Marathonstrecke.
Internationale Spitze setzt das Tempo
Im Männerfeld führt Oqbe Kibrom die Liste an. Der Läufer aus Eritrea reist mit einer Bestzeit von 2:05:37 an und gilt als klarer Favorit beim Vienna City Marathon. Konkurrenz kommt vor allem aus Äthiopien durch Tafese Delegen (2:06:11) sowie aus Kenia durch Stanley Kurgat (2:07:05) und Albert Kangogo (2:07:26).
Insgesamt vier Athleten stehen mit Zeiten unter 2:08:00 in den Startlisten. Dahinter lauert eine zweite starke Gruppe, die ebenfalls für Tempo sorgen kann. Dazu zählt auch Aaron Gruen, der österreichische Rekordhalter. Mit 2:09:53 überraschte er im Vorjahr und greift nun beim Vienna City Marathon erstmals auf heimischem Boden an. Sein Ziel ist klar formuliert: eine weitere Verbesserung seiner Bestmarke.
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Frauenfeld mit Blick auf die magische Marke
Auch bei den Frauen ist beim Vienna City Marathon einiges möglich. Bei passenden Bedingungen steht sogar ein Angriff auf die Streckenbestzeit im Raum. Zudem könnte erstmals eine Zeit unter 2:20:00 auf österreichischem Boden fallen.
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Die schnellsten gemeldeten Athleten sind Haftamnesh Tesfaye (2:20:13) und Tigist Gezahagn (2:21:14), beide aus Äthiopien. Tesfaye bringt zusätzlich eine spannende Familiengeschichte mit, sie ist die Schwester von Fotyen Tesfay, die mit einem Debüt von 2:10:51 für Aufsehen sorgte.
Titelverteidigerin Betty Chepkemoi kommt mit Rückenwind nach Wien. Im Vorjahr lief sie unter schwierigen Bedingungen 2:24:14 und zeigte dabei ein starkes Rennen. Kühles Wetter könnte ihr auch diesmal entgegenkommen.
Ein besonderes Augenmerk liegt außerdem auf Lindsay Flanagan. Die US-Amerikanerin kehrt nach einer Verletzung auf die Marathonbühne zurück und bringt mit 2:23:31 eine starke persönliche Bestzeit mit.
Breite Qualität auf beiden Seiten
Der Vienna City Marathon punktet nicht nur mit der Spitze, sondern auch mit Tiefe im Feld. Insgesamt vier Männer haben Zeiten unter 2:10:00 vorzuweisen, während zahlreiche weitere Athleten dicht dahinter liegen.
Im Frauenfeld reicht die Leistungsdichte ebenfalls weit nach hinten. Namen wie Mary Granja, Hellen Chepkorir oder Eva Wutti sorgen dafür, dass das Rennen lange offen bleiben kann.
Vienna City Marathon 2026: Elite-Startliste Männer
| Name | Land | Bestzeit |
|---|---|---|
| Oqbe Kibrom | ERI | 2:05:37 |
| Tafese Delegen | ETH | 2:06:11 |
| Stanley Kurgat | KEN | 2:07:05 |
| Albert Kangogo | KEN | 2:07:26 |
| Charles Mneria | KEN | 2:08:54 |
| Mica Cheserek | KEN | 2:09:26 |
| Samwel Kiptoo | KEN | 2:09:45 |
| Aaron Gruen | AUT | 2:09:53 |
| Paul Tiongik | KEN | 2:10:25 |
| Abel Sikowo | UGA | 2:10:33 |
| Mogos Tuemay | ETH | 2:10:33 |
| Fanny Kiprotich | KEN | 2:11:21 |
| Andreas Vojta | AUT | 2:13:43 |
Wien Marathon 2026: Elite-Startliste Frauen
| Name | Land | Bestzeit |
|---|---|---|
| Haftamnesh Tesfaye | ETH | 2:20:13 |
| Tigist Gezahagn | ETH | 2:21:14 |
| Lindsay Flanagan | USA | 2:23:31 |
| Betty Chepkemoi | KEN | 2:24:14 |
| Mary Granja | ECU | 2:26:34 |
| Faith Chepkoech | KEN | 2:26:22 |
| Hellen Chepkorir | KEN | 2:27:17 |
| Tegest Ymer | ETH | 2:29:11 |
| Caroline Korir | KEN | 2:29:46 |
| Abigail Jepkemboi | KEN | 2:29:56 |
| Eva Wutti | AUT | 2:30:43 |
| Aiwa Sakaguchi | JPN | 2:31:50 |
| Hanne Maridal | NOR | 2:32:14 |
| Vaida Zusinaite | LTU | 2:32:50 |
| Susanna Saapunki | FIN | Debut |
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