Ischgl Ironbike Marathon
Ischgl Ironbike (Foto: © TVB Paznaun – Ischgl)
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Ischgl Ironbike 2025: Das härteste Bike-Jubiläum der Alpen

30 Jahre Ischgl Ironbike – Tirol dreht durch!

Wenn in Ischgl die Ketten knirschen, die Wadeln brennen und der Staub über den Alpen fliegt, dann weiß ein echter Biker: Es ist wieder Zeit für den Ischgl Ironbike! Und heuer gibt’s keine halben Sachen – das legendäre Mountainbike-Rennen feiert mit einem fulminanten Doppelpack sein 30-jähriges Jubiläum. Zwei Tage voller Speed, Adrenalin und kerniger Tiroler Stimmung stehen bevor. Das Wochenende vom 8. bis 9. August wird zum Fest der Pedale – und zwar mit Pauken, Trompeten und jeder Menge Höhenmeter!

Ein Bike-Wochenende mit allem, was dazugehört

Schon am Freitag geht's mit dem Short Track los. Da wird am Nachmittag auf engem Kurs richtig Gas gegeben – kurz, knackig, gnadenlos. Und während die Großen sich warm strampeln, kämpfen beim Kids & Juniors Trophy auch die Nachwuchs-Raketen um Ruhm und Ehre. Wer da glaubt, das sei ein Kindergeburtstag, hat sich geschnitten – da fliegen die Funken!

Marathon am Samstag – oder besser: die Haxn-Hölle

Am Samstag dann das Herzstück der ganzen Gaudi: der Ischgl Ironbike Marathon. Vier Strecken, eine brutaler als die andere. Die EXTREME-Route: 70 km und 3.391 Höhenmeter – da braucht’s nicht nur Wadl aus Stahl, sondern auch einen Kopf wie ein Stein. Für alle, die's „nur“ HARD wollen, warten 59 km und 2.716 Höhenmeter. MEDIUM (44 km / 1.882 Hm) und LIGHT (25 km / 659 Hm) runden das Leiden für jedermann ab. Und das alles durch die epische Kulisse des Silvretta-Massivs – schöner kann man nicht sterben, sagt man hier mit einem Grinser.

Ischgl Ironbike

Österreichische Meisterschaft als Sahnehäubchen

Oben drauf gibt’s die Österreichische Meisterschaft im Marathon. Und da knallt’s ordentlich im Starterfeld. Hermann Pernsteiner aus Niederösterreich will seinen Titel auf der EXTREME-Strecke verteidigen. Nach einem kurzen Ausflug zurück auf die Straße bei der Tour of Austria heißt's nun wieder: zurück zum groben Geläuf. Doch Manuel Pliem, frisch gebackener Salzkammergut-Sieger, hat den ÖM-Titel ganz oben auf der Wunschliste.

Auch die Tiroler Philipp Handl und Daniel Federspiel haben dicke Reifen im Spiel, ebenso wie der deutsche Altmeister Markus Kaufmann. Es wird geballert, geschwitzt und attackiert – bis keiner mehr weiß, ob er noch radelt oder schon fliegt.

40.000 Gründe, warum sich der Schmerz lohnt

Und falls jemand noch eine kleine Motivation braucht: Beim Ischgl Ironbike liegt ein Gesamtpreisgeld von über 40.000 € im Topf. Das bringt nicht nur Profis zum Schnaufen, sondern auch die Hobby-Fahrer zum Träumen. Übrigens: Gewertet wird bei Lizenzfahrern nur auf den EXTREME- und HARD-Strecken – logisch, wer Meister werden will, muss halt leiden.

Der Ischgl Ironbike hat sich vom wilden Alpen-Experiment in den 90ern zum Mythos auf zwei Rädern gemausert. Drei Jahrzehnte Leidenschaft, Wahnsinn und Wadl-Workouts feiern hier ihr Comeback – und Tirol steht Kopf. Wer da nicht dabei ist, verpasst nicht nur ein Rennen, sondern eine Legende!

Alle Informationen zum Ischgl Ironbike

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