Wenn sich am Sonntag, dem 3. August, wieder hunderte Berglauf-Fans im idyllischen Pfelders versammeln, ist eines klar:
Der Stettiner-Cup ruft. Und er ruft laut. Mit seiner Mischung aus sportlicher Härte, alpiner Schönheit und lokalem Flair ist dieses Event längst mehr als nur ein Lauf – es ist ein Fixpunkt im Kalender jedes Bergsportlers.
Auf genau 10 Kilometern erwarten die Teilnehmer beim Stettiner-Cup 2025 insgesamt 1255 Höhenmeter – von der Startlinie in Pfelders bis hinauf zur majestätisch gelegenen Stettiner Hütte auf 2875 Metern. Ein Aufstieg, der Beine brennen lässt und Herzen höherschlagen – und das nicht nur wegen der dünner werdenden Luft. Denn wer sich diesem Lauf stellt, erlebt Südtirols Bergwelt in ihrer intensivsten Form.
Konstanz auf der Strecke, Wandel im Web
Während die legendäre Strecke des Stettiner-Cup unverändert bleibt – zur Freude der Stammteilnehmer –, hat sich hinter den Kulissen einiges getan. Die Organisatoren von der Bergrettung Moos, die seit Anbeginn das Event stemmen, haben die digitale Heimat des Laufs überarbeitet.

„Die Menüführung ist ab sofort noch intuitiver, Informationen rund um den Berglauf sind nun besser abrufbar. Design und Graphik wurden ebenfalls an aktuelle Trends angepasst und die wohl wichtigste Neuerung ist die Tatsache, dass die Anmeldegebühr nun direkt auf der Webseite elektronisch beglichen werden kann. Das gibt auch uns als Ausrichter mehr Planungssicherheit“, erklären die Veranstalter.
Wichtiger Hinweis: Dieses Buch macht dich zum besseren Läufer
Die Modernisierung zeigt: Auch ein traditionsreiches Rennen wie der Stettiner-Cup bleibt nicht stehen, sondern entwickelt sich weiter – mit Augenmaß und Respekt für das, was den Lauf so besonders macht.
Ein Berglauf mit Charakter
Die besondere Magie des Stettiner-Cup liegt aber nicht nur in der sportlichen Herausforderung. Es ist das Gesamtpaket, das diesen Lauf von anderen Events abhebt: ein familiäres Umfeld, das Gefühl von Gemeinschaft, ein Startpaket vollgepackt mit lokalen Spezialitäten – und natürlich die legendäre After-Race-Party auf der neuen Stettiner Hütte, wo Lächeln und Muskelkater gleichermaßen gefeiert werden.
Die Strecke selbst ist nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch landschaftlich ein echtes Juwel. Jeder Meter Richtung Gipfel ist ein Statement gegen das Mittelmaß – und eine Hommage an die eigene Willenskraft. Kein Wunder, dass viele der rund 250 Athleten Jahr für Jahr zurückkehren, um sich erneut mit dem Berg zu messen.
Von Legenden und Rekorden
Der Stettiner-Cup blickt mittlerweile auf eine 26-jährige Geschichte zurück. 1999 fiel der Startschuss für das erste Rennen, damals siegten Karl Gruber und Rosita Pirhofer – Namen, die bis heute mit Ehrfurcht genannt werden. Seitdem haben sich viele bekannte Gesichter in die Siegerlisten eingetragen. Nur ein einziges Mal musste das Rennen abgesagt werden: 2020, als die Corona-Pandemie selbst den stärksten Berg zum Stillstand brachte.

Im vergangenen Jahr sicherten sich Armin Larch aus Mareit und Andrea Schweigkofler aus Meran die begehrten Titel. Ob sie ihre Spitzenplätze verteidigen können, wird sich am 3. August zeigen – Spannung ist garantiert.
Jetzt anmelden und Teil der Herausforderung werden
Seit dem 1. Mai sind die Anmeldungen für den Stettiner-Cup 2025 geöffnet. Wer sich rechtzeitig registriert, darf sich nicht nur auf ein spektakuläres Rennen freuen, sondern auch auf ein hochwertiges Startpaket, randvoll mit Produkten aus dem Passeiertal und Umgebung – ein weiteres Zeichen dafür, wie sehr bei diesem Event Regionalität und Qualität Hand in Hand gehen.
Wer also bereit ist, an seine Grenzen zu gehen und dabei Teil einer einzigartigen Berglauf-Tradition zu werden, sollte den 3. August rot im Kalender markieren. Der Stettiner-Cup wartet – und der Berg ruft.
Kommentar schreiben