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- Wanderung auf den Perdiguero: 3.222 m Abenteuer in den Pyrenäen

Wanderung auf den Perdiguero: 3.222 m Abenteuer in den Pyrenäen
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Beschreibung
Der Perdiguero (französisch: Pic Perdiguère) ist ein beeindruckender 3.222 Meter hoher Grenzberg in den zentralen Pyrenäen, der direkt auf der spanisch-französischen Grenze thront.
Sein markanter Gipfel zählt zu den höchsten Erhebungen der Region und lockt ambitionierte Wanderer mit einer Mischung aus alpinem Abenteuer, beeindruckenden Bergseen und einem Panoramablick, der einem sprichwörtlich den Atem raubt. Der Perdiguero ist dabei Teil des Maladeta-Massivs – dem vielleicht wildesten Abschnitt der gesamten Pyrenäen.
Wer ihn besteigt, steht nicht nur auf einem Dreitausender, sondern hat auch das Gefühl, kurz mal bei den Wolken vorbeizuschauen. Perfekt also für alle, die Natur lieben, ein bisschen Herausforderung nicht scheuen und mit einem fetten Grinsen wieder runterkommen wollen.
In Summe werden etwa 21 Kilometer und 1.900 Höhenmeter zurückgelegt. Im Gegensatz zu den Alpen gibt es in den Pyrenäen deutlich weniger gut ausgebaute Wege und auch weniger Beschilderungen. Mein Tipp also: Die Route vorab auf seine Sportuhr oder App laden, um sich sicher durch die Berge navigieren zu lassen
Beschreibung der Route auf den Perdiguero
- Startpunkt ist direkt an der A-139, nördlich von Benasque. Ein kostenloser Parkplatz westlich vom Camping de los Baños markiert den Beginn der Tour.
- Gleich zu Beginn gibt’s eine gut sichtbare Beschilderung in den Wald hinein – Spoiler: Es wird die einzige Beschilderung der gesamten Runde sein. Also gut merken und idealerweise vorher das GPS laden!
- Der Weg führt zunächst durch schattigen Wald, später über offenes Gelände hinauf zu einem großen Bergsee. Bis etwa 2.500 m ist der Pfad noch gut erkennbar, dann wird’s kreativ: Wegspuren verlaufen sich und man darf ein bisschen Detektivarbeit leisten.
- Auf rund 2.800 Metern liegt der wunderschöne Ibon Blanco de Literola – ein Hochgebirgssee wie aus dem Bilderbuch. Zeit für eine kleine Pause und ein paar epische Fotos!
- Der See wird links passiert. Weiter geht’s über ein riesiges Geröllfeld – keine Wegmarkierungen, dafür echtes Abenteuer. Trittsicherheit ist hier kein Nice-to-have, sondern Pflicht.
- Es folgt der steilere Aufstieg zur Scharte „Aguja Literola“ auf 3.035 m. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – aber keine Sorge: Die Aussicht entschädigt für alles.
- Am Grat wird’s spannend: Im Auf und Ab geht’s nun nach Süden weiter. Der Grat ist teilweise ausgesetzt, aber bei guter Konzentration nicht gefährlich. Wer seine Füße kennt und ein bisschen Hände einsetzen kann, kommt locker durch – und hat dabei richtig Spaß.
- Schließlich, nach etwa 1.800 Höhenmetern: Der Gipfel des Perdiguero! Hier steht man mit offenem Mund zwischen zwei Welten: Blick auf den spanischen Aneto und den französischen Pic Posets – den beiden höchsten Bergen der Pyrenäen. Besser geht’s kaum.
- Der Abstieg erfolgt Richtung Osten über eine weniger anspruchsvolle Route. Südlich des Sees kreuzen sich Auf- und Abstieg – ein guter Punkt zum Durchatmen.
- Nun auf dem nördlicheren Weg gemütlich 6 km zurück bis zum obersten Parkplatz an der A-139 wandern. Hier könnte man glatt schon ans Abendessen denken.
- Die letzten 3 km entlang der Straße zurück zum Ausgangspunkt – wer will, läuft. Wer nicht will, schleicht. Alles ist erlaubt.
Streckenplan:
Schwierigkeit der Tour
Typisch Pyrenäen: Es gibt kaum Markierungen, dafür umso mehr Abenteuer. Die größte Herausforderung ist die Wegfindung – besonders in höheren Lagen. Kletterstellen? Fehlanzeige. Dafür Geröll, ausgesetzte Passagen und viel Gelände, das man mit gesundem Hausverstand liest wie ein Comicbuch.
Wem das nichts ausmacht, wird mit Natur pur, einem Gipfel ohne Menschenmassen und einem epischen 360°-Panorama belohnt. Das Handy wird überfordert sein vom vielen Fotografieren!
Empfohlene Ausrüstung
- Trailrunningschuhe oder leichte Bergschuhe – Hauptsache griffig!
- Genug Wasser & Snacks – denn der Hunger kommt auf 3.000 m schneller als gedacht.
- Sonnenschutz: Creme, Mütze, Sonnenbrille – der Berg meint es ernst mit UV.
Beste Jahreszeit
Von Juni bis Oktober ist der Perdiguero gut begehbar. Kleinere Schneefelder halten sich manchmal bis in den Hochsommer – meist harmlos, aber nicht ignorieren. Wer früh startet, spart sich einen Anstieg bei starker Hitze.
Anreise und Parken
Mit dem Auto (oder Bike) auf der A-139 nördlich von Benasque fahren. Direkt westlich vom Camping de los Baños befindet sich ein großer, kostenloser Parkplatz. Ideal gelegen und meist nicht überfüllt – Frühaufstehen lohnt sich trotzdem!
Alle Informationen: Perdiguero Wanderung
- Abschnitte durch Wälder
- Abschnitte über Wiese oder Weiden
- Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Talort möglich
- Bike & Hike
- Felskontakt entlang der Route
- Kostenlos Parken
- Mit Asphalt-Anteil
- Rundtour
- Schotter-Passagen
- See entlang der Route
Route (GPX-Strecke): Perdiguero Wanderung
Hotel oder Unterkunft in Benasque
Karte
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