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Sasseneire Rundtour 13: Traumhafter Blick Richtung Osten.

Sasseneire Wandern: Die ultimative Rundtour mit Panorama-Genuss

 
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Die Sasseneire (3.254 m) in den Walliser Alpen ist ein echter Tipp für Bergliebhaber, die auf der Suche nach atemberaubenden Panoramen, langen Graten und einer guten Portion Abenteuer sind.

Während viele Wanderer die bekannten Gipfel im Wallis ansteuern, fristet die Sasseneire noch immer ein leichtes Schattendasein – völlig zu Unrecht! Denn hier warten 360-Grad-Aussichten auf Giganten wie die Dent Blanche und das Matterhorn. Der Berg selbst gilt als vergleichsweise „gutmütig“ und ist für trittsichere Wanderer ein wahres Eldorado. Wer oben steht, wird unweigerlich zum Gipfel-Grinser.

Am besten lässt sich die Tour mit dem langen Grat zum Pointe du Tsaté verbinden. So gibt’s nicht nur einen Gipfel im Tourenbuch, sondern gleich ein ganzes Menü an Panorama-Highlights. Und ja: Die Tour ist lang (1.900 Höhenmeter, 23 km), aber seien wir ehrlich – mit jeder Kehre wachsen die Ausreden, warum man sich heute den extra Kuchen beim Hüttenstopp verdient hat.

Beschreibung der Route auf die Sasseneire

  • Start in Villa (Evolène): Klingt harmlos – ist aber der Anfang einer langen, aber lohnenden Reise.
  • Von dort entweder über eine Forststraße oder gemütlichere Wanderwege bis zu den Mayens de Cotter (ca. 2.050 m). Ein guter Platz, um noch einmal tief durchzuatmen, bevor’s ernst wird.
  • Es folgt ein langer Trail in Richtung Col de Torrent (2.916 m). Anfangs ein Plauschweg für Beine und Lunge, am Ende dann ein echter Pulsbeschleuniger.
  • Kurz vor dem Col de Torrent links abzweigen und dem nordwärts verlaufenden Pfad zur Sasseneire folgen.
  • Der Weg zieht sich meist am Grat oder knapp darunter dahin. Anspruchsvoll? Ja. Machbar? Absolut. Nur die letzten Meter zum Gipfel werden etwas luftiger.
  • Am Gipfel der Sasseneire wartet der große Jackpot: ein Postkartenblick auf die Dent Blanche und weitere Viertausender. Selfie-Stopp garantiert!
  • Rückweg zum Col de Torrent – aber bitte noch nicht an den Feierabend denken, denn jetzt kommt der geniale Grat.
  • Der Grat führt rund 3 km über die Pointe du Prèlet (3.000 m) zum Pointe du Tsaté (3.078 m). Klingt nach „easy stroll“, ist es aber nicht immer.
  • Im Abschnitt zwischen Prèlet und Tsaté zeigt die Tour ihre Zähne: eine Leiter markiert den Beginn des „spannenden Teils“. Kurz mal die Hände einsetzen, UIAA 1, und schon fühlt man sich fast wie Reinhold Messner light.
  • Ab Pointe du Tsaté wird es wieder entspannter. Der Abstieg führt an Lawinenverbauten vorbei zu einem idyllischen Minisee – perfekt, um die Füße kurz zu kühlen.
  • Weiter bergab zu einer Alm. Dort heißt es: Wahlfreiheit! Entweder über Wanderwege oder über die Kombination aus Forststraße und Trail zurück zum Ausgangspunkt.

Streckenplan:

Sasseneire Wandern: Streckenplan


Schwierigkeit Sasseneire

Großteils einfach bis moderat. Der Gipfelaufstieg ist etwas fordernder, ebenso der Gratabschnitt zwischen Pointe du Prèlet (3.000 m) und Pointe du Tsaté (3.078 m). Dort gibt es ein paar kurze Kletterstellen (UIAA 1). Die größte Herausforderung: immer brav am Grat bleiben und nicht die Orientierung verlieren. Für erfahrene Berggeher ist die Route ein Fest, Anfänger sollten sich den langen Grat lieber sparen.


Empfohlene Ausrüstung

Wer trittsicher und sportlich unterwegs ist, kann auf vielen Abschnitten richtig Spaß in Trail-Laufschuhen haben – Lauffreude inklusive. Ansonsten sind leichte Bergschuhe mit griffigem Profil die beste Wahl. Dazu: reichlich Wasser (insbesondere an sonnigen Tagen), Snacks für zwischendurch und natürlich Sonnenschutz. Denn nichts ist schlimmer, als wenn nur der Sonnenbrand vom Gipfelerlebnis bleibt.


Beste Jahreszeit

Von Juli bis September ist die Tour am besten machbar. Wer sich früher ins Abenteuer stürzt, riskiert Schneefelder genau dort, wo man sie am wenigsten brauchen kann: an den kniffligen Passagen.


Anreise und Parken

Mit dem Auto geht es nach Evolène. Wer es richtig knackig mag, startet direkt im Talort – macht schlappe 300 Höhenmeter extra. Ansonsten fährt man über die asphaltierte Straße via La Sage nach Villa (Evolène). Dort gibt es im Ortskern günstige Parkplätze oder weiter oben am Ende der öffentlichen Straße kostenfreie Plätze – allerdings sind die meist schneller voll als die Bergsportsparte am Neujahrstag im Fitnessstudio.


Alle Informationen: Sasseneire Wandern

Art der Tour
Schwierigkeit der Tour
Schwierigkeit Klettern
Max. Möhe
3254 Meter
Min. Höhe
1733 Meter
Höhenmeter
1900 Höhenmeter
Datum der Bergtour
22.08.2025
Adresse Startpunkt
1985 La Sage, Route des Rocs 179
Dauer
09:45 Stunden
Distanz
23 km
Eigenschaften
  • Abschnitte durch Wälder
  • Abschnitte über Wiese oder Weiden
  • Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Talort möglich
  • Felskontakt entlang der Route
  • Kostenlos Parken
  • Kostenpflichtiges Parken oder Maut
  • Mit Asphalt-Anteil
  • Rundtour
  • Schotter-Passagen
Frequenz
niedrig = großteils ruhige Tour
Beste Jahreszeit

Ort

Bundesland
PLZ
1985
Straße
Route des Rocs 179
Gebirgsgruppe

Route (GPX-Strecke): Sasseneire Wandern

Die Route mit Höhenprofil und GPX-File zur Tour: Strecke Sasseneire Wandern

Hotel oder Unterkunft in La Sage

Bergwetter La Sage

Fotos

Sasseneire Rundtour 13: Traumhafter Blick Richtung Osten.
Sasseneire Rundtour: Start in Villa (Evolène)
Sasseneire Rundtour 02: Direkt im Ort beginnt der Wanderweg.
Sasseneire Rundtour 03: An einem Forstweg entlang.
Sasseneire Rundtour 04: Mann kann im ersten Abschnitt länger einer Forststraße folgen oder auch über Wanderwege aufsteigen.
Sasseneire Rundtour 05: Auf gut 2.000 Höhenmetern wird aber nun endgültig die Forststraße verlassen.
Sasseneire Rundtour 06: Der Trail ist lange mäßig steil und sehr angenehm.
Sasseneire Rundtour 07: Vorbei an einer Herde von Stieren.
Sasseneire Rundtour 08: Blick zurück.
Sasseneire Rundtour 09: Aufstieg Richtung Col de Torrent.
Sasseneire Rundtour 10: Kurz vor dem Col de Torrent.
Sasseneire Rundtour 11: Knapp vor dem Col de Torrent zweigt nun der Weg zur Sasseneire links ab.
Sasseneire Rundtour 12: Zu Beginn meist sanft bergauf.
Sasseneire Rundtour 14: Blick zurück.
Sasseneire Rundtour 15: Im Schlussabschnitt wird das Gelände etwas rauher. Die Hände braucht man eigentlich nie.
Sasseneire Rundtour 16: Der Gipfel, eingehüllt in einer Wolkendecke.
Sasseneire Rundtour 17: Gipfelkreuz.
Sasseneire Rundtour 18: Blick zurück.
Sasseneire Rundtour 19: Der Himmel öffnet sich.
Sasseneire Rundtour 20: Nun folgt der Weg zurück zum Col de Torrent.
Sasseneire Rundtour 21: Der Abstieg sieht verlockend aus, aber nun folgt der lange Grat zum Pointe du Tsaté.
Sasseneire Rundtour 22: Die erste Hälfte des Grates ist einfach.
Sasseneire Rundtour 23: Meist normales Gehgelände.
Sasseneire Rundtour 24: Vorbei an einer Hütte.
Sasseneire Rundtour 25: Blick Richtung Dent Blanche.
Sasseneire Rundtour 26: Die Leiter signalisiert nun den Beginn des anspruchsvolleren Abschnitts.
Sasseneire Rundtour 27: Kurzes Klettern (UIAA 1)
Sasseneire Rundtour 28: Man bleibt am besten immer direkt am Grat.
Sasseneire Rundtour 29: Der Grat halb in Wolken eingedeckt.
Sasseneire Rundtour 30: Blick zurück.
Sasseneire Rundtour 31: Kurz vor dem Pointe du Tsaté
Sasseneire Rundtour 32: Mit dem Pointe du Tsaté ist nun auch das Ende der anspruchsvollen Passage erreicht.
Sasseneire Rundtour 33: Pointe du Tsaté.
Sasseneire Rundtour 34: Abstieg nun über einen schönen Trail.
Sasseneire Rundtour 35: Vorbei an einem kleinen See.
Sasseneire Rundtour 36: Ab Erreichen dieser Alm gibt es wieder mehrere Varianten für den Rückweg. Entweder über Wanderwege oder abschnittsweise über eine Forststraße.
Sasseneire Rundtour 37: Tolles Panorama
Sasseneire Rundtour 38: Blick Richtung Gletscher.
Sasseneire Rundtour 39: Wer entlang der Forststraße läuft, sieht zwei Mal einen Schlepplift.
Sasseneire Rundtour 40: Der letzte Abschnitt wechselt zwischen Forststraße und Trail.
Sasseneire Wandern: Streckenplan
Sasseneire Wandern: Höhenprofil

Karte

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1 Bewertung
(Aktualisiert: 17 Oktober 2025)
Gesamtbewertung
 
3.9
Atmosphäre
 
4.0
Ausdauer
 
3.5
Technik / Schwierigkeit
 
3.5
Schöne Rundtour mit großteils einfachen Trails. Nur der Anstieg zum Gipfel ist anspruchsvoller und der zweite Abschnitt am Grat zum Pointe tu Tsaté.
H
#1 Bewerter
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