Der Wings for Life World Run 2026 wirft seine langen Schatten voraus, und diesmal stehen zwei Namen wieder fett im Scheinwerferlicht: Esther Pfeiffer und Hendrik Pfeiffer.
Das Ehepaar aus dem deutschen Spitzenlauf meldet sich zurück – nicht leise, nicht vorsichtig, sondern mit klarer Ansage. München soll erneut zur Bühne werden, auf der der Wings for Life World Run 2026 Emotionen, Tempo und Zweck vereint.
Ein Lauf, der Spuren hinterließ
Der Wings for Life World Run 2026 baut auf einem Jahr auf, das kaum zu übertreffen war. 2025 lief Esther Pfeiffer in eine historische Dimension: Mit 59,03 Kilometern und einer Durchschnittspace von 3:52 Minuten pro Kilometer gewann sie als erste Deutsche die globale Frauenwertung. Hinter ihr blieb die Polin Martyna Mlynarczyk, die mit 57,8 Kilometern ebenfalls an die Grenzen ging.
„Es war eine unglaublich schöne Erfahrung im letzten Jahr. Das Gefühl am Start, während des Laufs und das gesamte Drumherum, das war besonders und etwas ganz Anderes als die Läufe, die ich als Profisportlerin gewohnt bin. Alle sind gemeinsam für diesen einen guten Zweck gelaufen – für die, die es nicht können. Das hat man bei jedem Einzelnen gespürt. Für mich stand daher schon direkt nach dem Lauf fest, 2026 will ich wieder dabei sein“, erklärte Esther Pfeiffer rückblickend.
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Hendrik zieht nach – und wie
Auch Hendrik Pfeiffer drückte dem Wings for Life World Run seinen Stempel auf. In München gewann er mit 66,74 Kilometern die nationale Männerwertung, lief weltweit auf Rang sechs und zeigte, dass Ausdauer und Haltung bestens harmonieren können. Der Blick auf die aktuelle Formkurve macht klar: Der Wings for Life World Run 2026 kommt für ihn genau zur richtigen Zeit.

„Ich laufe gerne und viel, und für den Zweck der Rückenmarksforschung gleich nochmal mehr. Es ist wichtig, dass die Wings for Life-Stiftung dieses Event seit Jahren durchführt und damit ein Zeichen setzt. Jeder Kilometer trägt zu etwas Großem bei und schenkt Hoffnung. Deshalb will ich vorangehen und so viele Menschen wie möglich dafür begeistern. Zudem ist der Wings for Life World Run ein sehr innovatives Format, das mit dem Konzept des Catcher Cars und dem weltweit verbindenden Ansatz frischen Wind in die Laufszene bringt“, so Pfeiffer.
Formtest bestanden – Motivation auch
Die sportlichen Eckdaten lesen sich wie ein Trainingslager voller Bestnoten. Esther Pfeiffer ist amtierende Deutsche Meisterin über zehn Kilometer auf der Straße in 32:24 Minuten sowie im Halbmarathon in 67:28 Minuten. Anfang Januar folgte beim Dreikönigslauf in Schwäbisch Hall der nächste Sieg samt Streckenrekord. Beide stecken mitten in einer Saisonvorbereitung, die klar auf den Wings for Life World Run 2026 ausgerichtet ist.
Bring a Friend und lauf los
Der Wings for Life World Run 2026 lebt von Gemeinschaft, und genau hier setzt die Bring a Friend-Aktion an. Vom 23. bis 30. Januar erhält jeder, der sich neu für den App Run anmeldet, einen Gratis-Startplatz für eine weitere Person. Gemeinsam laufen, gemeinsam spenden, gemeinsam lachen – und das mit einem Bonus, der sich sehen lassen kann. Flagship Runs sind von dieser Aktion ausgenommen.

Kein Ziel, aber eine klare Mission
Am 10. Mai 2026 startet der Wings for Life World Run weltweit zur gleichen Zeit. Es gibt keine klassische Ziellinie, nur das Catcher Car, das 30 Minuten nach dem Start die Verfolgung aufnimmt. Wer eingeholt wird, ist Finisher. Genau dieses Prinzip macht den Lauf einzigartig – und **100 Prozent der Startgelder und Spenden fließen direkt in die Rückenmarksforschung**. Kilometer werden hier zu Hoffnungsträgern.
Der Wings for Life World Run 2026 ist damit nicht nur sportliches Großereignis, sondern ein globales Statement. Und mit Esther und Hendrik Pfeiffer an der Startlinie bekommt dieses Statement erneut Tempo.
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