Start zum Salzburger Frauenlauf 2025
Start zum Salzburger Frauenlauf 2025 (Foto: © Salzburger Frauenlauf / Theresa Marka)
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Salzburger Frauenlauf 2025: Rekorde, Rhythmus und richtig viel Power

Der Salzburger Frauenlauf hat es wieder getan – und zwar mit einem gewaltigen Paukenschlag!

Die 17. Ausgabe des beliebten Events im Rahmen der Lauffestspiele der Mozartstadt machte aus einem gewöhnlichen Freitagabend ein Fest für Körper, Geist und gute Laune. Unter dem Motto „Laufend stark“ verwandelte sich der Volksgarten samt 5,5 km langer Strecke entlang der Salzach in eine Bühne für sportliche Höchstleistungen, geballte Frauenpower und jede Menge Emotionen.

Rekorde sind da, um gebrochen zu werden

Was wäre ein Lauf ohne neue Bestzeit? Marie-Theres Gruber, 22 Jahre jung und pfeilschnell, ließ keine Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend das Tempo vorgibt. In sagenhaften 17:58 Minuten stürmte sie nicht nur zum Sieg, sondern pulverisierte auch den bisherigen Streckenrekord. „Diesen Sieg schätze ich sehr hoch ein, ich bin sehr stolz darüber. Denn das Ergebnis übertrifft meine Erwartungen. Es war perfektes Laufwetter, zum Glück hat es nicht zu regnen begonnen.“

Mit Respektabstand, aber genauso bewundernswert, folgte Annika Leineweber (MTG Mannheim) in 18:43 Minuten auf Platz zwei. Platz drei sicherte sich Cornelia Stöckl-Moser vom SC Leogang mit 19:50 Minuten – und das, obwohl sie zwei Tage später noch beim PUMA Salzburg Marathon antreten sollte. Wer sagt da noch, Multitasking sei keine Sportdisziplin?

Siegerin Marie Theres Gruber beim Salzburger Frauenlauf 2025

Mehr als ein Wettkampf

Der Salzburger Frauenlauf ist längst kein reines Sportevent mehr. Es ist ein Erlebnis, ein Bewegungsfest, das Herzen berührt und Menschen verbindet. Das Warm-up mit dem Salsa Studio Salzburg, die „Dancing Queens Hour“ mit mitreißendem ABBA-Sound und fantasievolle Fan-Schilder („Go, Oooooma, go!“ und „Doris, you’re running on sunshine!“) machten aus dem Lauf ein echtes Happening.

Ein Lauf, bei dem sich jede Frau – ob Topathletin oder Hobbyläuferin – als Siegerin fühlen kann. Auch Initiatorin Ruth Langer war wieder selbst am Start: „Es war für mich persönlich ein großartiges Erlebnis, aktiv dabei zu sein und die Stimmung unter so vielen Frauen zu spüren. Ich freue mich sehr zu sehen, wie unsere Gemeinschaft wächst.“

Vorbild sein, Gesundheit fördern

Dass der Salzburger Frauenlauf mehr als nur ein sportlicher Event ist, betonte auch Siegerin Gruber: „Die Stimmung war großartig. Ich war im Vorjahr als Zuschauerin dabei und begeistert. Ich mache so gerne mit, weil die Vorbildwirkung durch einen solchen Event so wichtig ist.“ Und sie weiß, wovon sie spricht: Die Läuferin aus St. Koloman war 2024 Teil des ÖLV-Nationalteams bei der Crosslauf-EM und stellte im April beim Vienna 5K mit 16:44 Minuten einen neuen Landesrekord auf.

Auch Annika Leineweber, die am Sonntag noch beim Hervis 10K CityRun antreten wird, brachte es auf den Punkt: „Beim Frauenlauf steht der Spaß im Vordergrund und die Dankbarkeit, dass man laufen kann.“

Mit klaren Worten meldete sich zudem Hindernislauf-Ass Katharina Pesendorfer auf der Bühne zu Wort: „Das Schöne ist, dass wir hier laufen dürfen. Wir müssen nicht, wir können – weil es unserem Körper gut geht.“ Eine Botschaft, die sich sehen lassen kann.

Starke Stimmen, starke Signale

Annika Leineweber auf Platz 2 beim Salzburger Frauenlauf 2025

Dass der Salzburger Frauenlauf auch auf politischer Ebene unterstützt wird, zeigte sich beim Startsignal: Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt und Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger gaben persönlich den Startschuss und ehrten später die Siegerinnen. Schmidt erklärte: „Der Sport hat starke Bedeutung. Danke an die Veranstalter und die Krebshilfe für die langjährige Durchführung im Zeichen von Sport, Gesundheit und Vorsorge.“

Auch Auinger ließ sich nicht lumpen: „Der Sport ist meine große Leidenschaft. Ich laufe selbst dreimal pro Woche in der Früh. Danach ist man elektrisiert für den Tag.“ Eine klare Liebeserklärung an das Laufen – und an Veranstaltungen wie den Salzburger Frauenlauf.

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