Ein gestürzter Läufer beim Marseille-Cassis
Youssef Benhadi schlug bei seinem Sturz schwer auf dem Boden auf. (Foto: Screenshot: Facebook)
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Rutschpartie am Ziel: Dramatische Stürze bei Laufveranstaltung! [VIDEO]

Das traditionsreiche Marseille-Cassis 20-km-Rennen, das jedes Jahr im Oktober an der Côte d’Azur stattfindet, wurde dieses Wochenende Zeuge eines seltenen Spektakels:

Regen verwandelte den Zielbereich in eine glitschige Falle, sodass sich die besten Läufer fanden sich auf dem nassen Asphalt wieder – teilweise auf Händen und Knien. Trotz des dramatischen Endes und der erschreckenden Stürze blieb die Stimmung unter den Zuschauern ungebrochen.

Der Sturz des Siegers: Felicien Muhitira aus Ruanda

Angeführt wurde das Spektakel vom Ruander Felicien Muhitira, der als Erstplatzierter über die Ziellinie lief – oder besser gesagt: rutschte. Muhitira, voller Euphorie über seinen Sieg, breitete triumphierend die Arme aus und machte sich bereit, das Zielband zu durchbrechen. Doch noch bevor sein Fuß das Ziel erreichte, brachte ihn die glitschige Oberfläche zu Fall. Im Bruchteil einer Sekunde verwandelte sich sein Stolz in Überraschung, als er auf dem nassen Boden landete. Trotz seines abrupten Abgangs konnte Muhitira den Sieg feiern – wenn auch mit einer unerwarteten Wendung.https://vg06.met.vgwort.de/na/adab27c886e4407887bd8a1d4a90af9a

Youssef Benhadi: Ein harter Sturz auf den zweiten Platz

Der Marokkaner Youssef Benhadi folgte Muhitira im Ziel – jedoch mit einer noch härteren Landung. Der Kampf um den zweiten Platz endete für Benhadi abrupt, als er auf dieselbe rutschige Stelle trat, die Muhitira bereits zu Fall gebracht hatte. Die Zuschauer hielten den Atem an, als er auf seinem Steißbein aufschlug und für einige Momente reglos liegen blieb. Sanitäter eilten zur Hilfe und glücklicherweise stellte sich heraus, dass er keine ernsthaften Verletzungen davontrug. Doch die Szene hinterließ einen bleibenden Eindruck und erinnerte alle daran, wie unvorhersehbar selbst ein top organisiertes Rennen sein kann.

Dritter Platz: Felix Bour bleibt standhaft

Der Drittplatzierte, Felix Bour aus Frankreich, beobachtete die Geschehnisse vor sich aufmerksam und entschied, sich den Boden genau anzusehen. Vorsichtig passierte er die glatte Stelle und schaffte es, als einziger der Spitzengruppe auf den Beinen zu bleiben.

Der Weg ins Ziel: Ein riskantes Unterfangen bei schlechtem Wetter

Während rutschfeste Gummimatten bei Triathlon-Wettkämpfen oft zum Standard gehören, sind sie in Straßenläufen wie dem Marseille-Cassis-Rennen selten anzutreffen. Die für den Zielbereich eingesetzte Matte, die eigentlich für einen sicheren Halt sorgen sollte, bot unter dem leichten Regen leider keinen ausreichenden Grip. Viele Zuschauer scherzten, dass die Matte möglicherweise aus einer Facebook-Marktplatz-Anzeige stammen könnte – ein humorvoller Kommentar angesichts der Dramatik im Zielbereich.

Marseille-Cassis: Ein Rennen mit Geschichte und Rekorden

Seit 1979 zieht das Marseille-Cassis 20-km-Rennen jährlich Tausende von Läufern an die französische Riviera. In seiner ersten Ausgabe noch eine kleine Veranstaltung mit rund 700 Teilnehmern, erreichte das Rennen in diesem Jahr einen neuen Rekord: Über 12.000 Läufer nahmen teil und feierten trotz aller Herausforderungen ein aufregendes, wenn auch feuchtes, Rennen.

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