Nicht nur der Fußball, sondern auch eine Reihe anderer Sportarten haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt.
Einerseits durch größere finanzielle Mittel begünstigt, andererseits durch Marketingmaßnahmen unterstützt, sind die Zuschauerzahlen für viele Sportarten kontinuierlich angestiegen.
Das zeigen auch die besten Wettanbieter in Österreich, die eine stetig wachsende Anzahl an neuen Spielern und Umsätzen verzeichnen konnten. Durch das Angebot zahlreicher Live-Wetten und unterschiedlicher Sportaten sorgen sie für eine spannende Freizeitbeschäftigung vieler Menschen. Das zeigt sich auch in den Branchenumsätzen, die vor allem im Jahr 2023 um weitere 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnten.
Aber wie sieht das Sportentertainment der Zukunft aus? Wird dieser noch digitaler werden und werden Zuschauer dadurch möglicherweise gar nicht mehr in Stadion gehen? Viele Experten sehen eine andere Zukunft, die vor allem in der digitalen Aufwertung des Zuschauererlebnisses liegt. Was das in der Praxis heißt, wollen wir nachfolgend etwas genauer anschauen.
Das Stadion von morgen
Die Digitalisierung sorgt nicht nur im Alltag, sondern auch beim Stadionbesuch für steigende Anforderungen und Erwartungen der Kunden. Fans wollen mittlerweile nicht mehr nur eine Bratwurst essen und das Spiel ansehen, sondern digitale Statistiken zum aktuellen Spiel und möglichen Parallelbegenungen erhalten.
Im Mittelpunkt steht dabei das Smartphone, das eine Reihe von digitalen Services anzeigen und damit das Fanerlebnis aufwerten kann. So arbeiten die führenden Fußballvereine, wie Real Madrid und FC Chelsea, daran, die eigenen Stadien mit Schnittstellen zu versehen, die Fans einfach und schnell die Informationen anzeigen können, die sie brauchen
Bereits 2020 haben Fox Sports und Samsung zusammengearbeitet, um mithilfe von 5G und 90 Kameras, die überall in der Arena verteilt wurden, Fans die Möglichkeit zu geben, zwischen fünf verschiedenen Livestreams hin- und herzuwechseln. Bei Bedarf konnten die Fans sogar bis zu drei Minuten zurückspulen, um Highlights noch einmal anzusehen.
Ein weiterer Anwendungsfall findet noch vor dem eigentlichen Spiel statt. Aufgrund der schieren Größe von Fußballstadien gestaltet sich das Finden der gebuchten Plätze manchmal schwieriger als gedacht. Mithilfe von Sensoren, die das digitale Ticket auf dem eigenen Smartphone auslesen können, ist zukünftig aber vorstellbar, dass es eine präzise Zielführung zum gebuchten Platz gibt. Damit können die Fans selbst in überfüllten Stadien schnell zum Ziel kommen und sich dank digitaler vernetzter Angebote auch digital auf das bevorstehende Spiel einstimmen.
AR und VR als neue Art Live-Sport zu erleben
Augmented und Virtual Reality haben in den letzten Jahren immer mehr Anwendungsfälle gefunden. Allerdings sind die Grenzen laut vieler Experten noch lange nicht erschöpft. Hierfür sorgen die Weiterentwicklung der Technologien, wie beispielsweise mit der Apple Vision Pro, aber auch neue Interaktionsmöglichkeiten. Mithilfe von 3D-Grafiken, Overlays und Echtzeit-Analysen können Fans Zuhause und mithilfe einer VR-Brille die Grenzen zwischen den eigenen vier Wänden und dem Stadion verschwimmen lassen.
Eine Kameraführung, die ein dynamisches Erlebnis beim Verfolgen einer Sportart, wie den Langstrecken-Triathlons in Österreich, ermöglicht, ist dabei genau so denkbar, wie eine AR-Brille, die das laufende Spiel im Fernsehen erkennt und im Sichtfeld der Nutzer Live-Statistiken oder Informationen über die Spieler anzeigt. Im nächsten Schritt ist sogar denkbar, dass die AR-Brille den Live-Kommentar versteht und basierend darauf weitere Informationen anzeigt.
Nike ermöglicht schon heute mit dem eigenen Nikeland virtuelle Sporterlebnisse. Auf der weltweit beliebten Gaming- und Spiele-Programmierplatform Robox erhalten Spieler die Chance entgegen den Gesetzen der Physik Avatare mit Nike-Bekleidung und -Accessoires auszustatten und seine eigene kleine digitale Garderobe zu kreieren.
Direkte Interaktion mit den eigenen Idolen
Während es in den 1980ern noch üblich war, dass Fans ihre Idole vom Fußballplatz oder dem Handballfeld in einer Kneipe im Ort treffen konnten, sind diese Möglichkeiten nach und nach gesunken. Durch die drastisch gestiegenen Gehälter vieler Sportler waren deren Lebensumstände plötzlich vollkommen anders als die der Fans.
Mittlerweile und dank neuer digitaler Technologien sind die Grenzen jedoch nicht mehr so deutlich. Dank sozialer Netzwerke im Sport können Fans bereits einen einfachen und effektiven Zugang zu ihren Idolen erhalten und diese dank verschiedenster Veranstaltungen, wie der besonders beliebten Icon League, die Profis auch hautnah erleben.
Vereine wissen ebenfalls um die Möglichkeiten, finanzieller und gesellschaftlicher Art. Dank multimedialer Zugänge und Entertainment über verschiedene Kanäle kann das Publikum einfach und effektiv in den Trainings- und Tagesablauf der Profis integriert und diesen das Gefühl vermittelt werden, dass sie selbst zum Verein gehören. Besonders zukünftig dürfte das noch wichtiger werden.
Damit ist das Sportentertainment der Zukunft vor allem eines: vielfältig. Dank smarter Stadien und der direkten Vernetzung zwischen lokal verbauten Sensoren und den Smartphones der Fans können diese von zahlreichen zusätzlichen Services profitieren. Aber auch die Möglichkeit andere Perspektiven während des Spiels und bequem in Echtzeit annehmen zu können, stellen einen Mehrwert für Spieler dar.
Davon abgesehen können nicht nur Highlights nochmal angesehen, sondern auch das Live-Erlebnis in den eigenen vier Wänden oder bei Freunden gesteigert werden, was zusammen mit den vielfältigen Möglichkeiten in Sachen Social Media und Kontakt zu den Spielern für so viel Begeisterung beim Sport sorgt, wie noch nie.


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