Anti Corona Run

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Der Niederösterreicher Andreas Vojta hat bei einem Straßenlauf in Monaco einen neuen Landesrekord aufgestellt.

Vojta belegte bei dem international hervorragend besetzten Rennen den 9. Rang. Den Österreichischen Rekord steigerte er auf 13:49 Minuten. Ganz zufrieden war der 32-Jährige aber trotzdem nicht.

Wieder Weltrekord in Monaco

Erst vergangenes Jahr gelang Joshua Cheptegei aus Uganda beim Monaco Run mit 12:51 Minuten ein neuer Weltrekord im 5-Kilometer-Straßenlauf. Auch heuer sollte es mit einem Weltrekord klappen. Allerdings bei den Damen. Die Kenianerin Beatrice Chepkoech verbesserte den Weltrekord um eine Sekunde. Mit 14:43 Minuten blieb die 29-Jährige hauchdünn unter der bisherigen Bestleistung der Niederländerin Sifan Hassan (14:44 Minuten).

Starker letzter Kilometer

Für Beatrice Chepkoech war es bereits der zweite Weltrekord, nachdem sie im Jahr 2018 über die 3.000 Meter Hindernis 8:44:32 Minuten lief. Ihren Grundstein zum zweiten Weltrekord legte sie erst auf dem letzten Kilometer, den sie in 2:47 Minuten lief.

Die Kilometer-Splits von Chepkoech:

  1. 2:57,15 Minuten
  2. 2:59 Minuten
  3. 3:01 Minuten
  4. 2:57 Minuten
  5. 2:47 Minuten

Weltrekordler Cheptegei verteidigt Titel

Bei den Herren war aufgrund eines zu langsamen Anfangstempos die Chancen auf einen erneuten Weltrekord rasch dahin. Joshua Cheptegei verteidigte aber mit 13:13 Minuten immerhin seinen Sieg aus dem Vorjahr. Den letzten Kilometer lief er in 2:32 Minuten.

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Andreas Vojta erreicht "Minimalziel"

Da erst seit 2017 offizielle Rekrde über die 5 Kilometer anerkannt werden, hatte der Österreicher Andreas Vojta Hoffnungen auf einen neuen Österreichischen Rekord. Die bisherige Rekordmarke hielt seit letzten Sommer Marathon-Rekordhalter Peter Herzog, der damals ein Elite-Rennen in Deutschland mit 13:54 Minuten gewann. Vojta wollte zumindest unter 13:50 Minuten bleiben. Und das gelang dem Olympia-Teilnehmer von 2012, wenn auch nur hauchdünn. Mit 13:49 Minuten und Rang 9 steigerte er den nationalen Rekord um 5 Sekunden: "Nach dem ersten Kilometer war ich etwas irritiert da ich noch Kontakt zur Spitzengruppe hatte, sie dürften nicht so schnell angelaufen sein. Ganz zufrieden bin ich mit dem Rennen nicht, auch wenn ich mein Minimalziel unter 13:50 zu laufen erreicht habe. Es ist mir schwer gefallen vom Hallentraining auf die kurvenreiche und windige Strecke umzusteigen," war Vojta trotzdem nicht ganz zufrieden.

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Auch Deutschland hatte durch Fitwi einen 5km-Rekord
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