Leichtathletik-Laufbahn
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Tragische Nachricht trifft die Leichtathletik mitten ins Herz

Eine Nachricht, die den Sport innehalten lässt, erreichte diese Woche die europäische Leichtathletik. In Kroatien trauert ein gesamter Verein, eine Szene und viele Wegbegleiter um eine Athletin, deren Weg gerade erst begonnen hatte. Die junge Leichtathletin Iva Jović ist im Alter von nur 18 Jahren verstorben.

Bestätigt wurde die traurige Nachricht am Donnerstag von ihrem Klub Haak Mladost Zagreb. In einem emotionalen Statement machte der Hauptstadt-Klub den Verlust öffentlich und fand Worte, die weit über eine formale Mitteilung hinausgingen.

Ein Abschied, der sprachlos macht

„Mit unsagbarer Trauer und tiefem Schmerz verabschieden wir uns von unserer unendlich geliebten Iva Jović“, schrieb der Verein in seinem Facebook-Beitrag. Worte, die die Leere kaum beschreiben können, die dieser plötzliche Verlust hinterlässt.

Jović war laut Vereinsangaben bereits am Dienstag überraschend verstorben. Details zur Todesursache wurden nicht genannt. Zurück bleiben Fassungslosigkeit, Trauer und viele unbeantwortete Fragen.

Ein sportlicher Moment, der bleibt

Besonders schwer wiegt die zeitliche Nähe zu ihrem letzten Wettkampf. Nur drei Tage vor ihrem Tod sorgte Jović noch für sportliche Schlagzeilen. Bei einem Hallenmeeting im slowenischen Maribor sprang sie im Weitsprung 5,76 Meter und stellte damit ihre persönliche Bestleistung auf.

Ein Moment des Stolzes, der Freude und der Hoffnung auf alles, was noch kommen sollte. Genau dieser Augenblick steht nun sinnbildlich für ein Talent, das viel zu früh gehen musste.

Ein Lächeln als Vermächtnis

Der Verein erinnerte nicht nur an Leistungen, sondern vor allem an den Menschen hinter der Startnummer. „Dieser Erfolg zauberte ihr ein größeres Lächeln als je zuvor, mit dem sie alle um sich herum erleuchtete. Genau dieses Lächeln war ihre Unterschrift und ein Geschenk, das sie uns immer gegeben hat“, hieß es weiter.

Es sind diese Zeilen, die zeigen, dass Sport nicht nur aus Metern, Zeiten und Platzierungen besteht. Charakter, Freude und Leidenschaft prägten Jović ebenso wie ihr Talent.

Ein Gedanke, der Trost spenden soll

Zum Abschluss fand der Klub Worte, die zugleich schmerzen und trösten. Jović laufe nun auf himmlischen Ebenen weiter, breche Rekorde mit einem Lächeln und begleite ihre Weggefährten von oben.

„Jetzt wissen wir, dass sie unsere größte Unterstützung von oben ist“, schrieb der Verein und machte deutlich, welche Lücke ihr Tod reißt. Die Leichtathletik verliert eine Athletin, Zagreb verliert ein Aushängeschild – und viele verlieren einen besonderen Menschen.

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