Berlin ruft, Sawe antwortet: Auf Kurs zur Marathon-Geschichte
Wenn der Berlin Marathon am 21. September zum 51. Mal die Straßen der Hauptstadt zum Beben bringt, steht ein Name ganz oben auf der Liste der Favoriten: Sabastian Sawe. Der kenianische Lauf-Gigant hat Großes vor – und Berlin ist dafür das perfekte Pflaster.
Der 30-jährige Shootingstar, der erst im vergangenen Jahr wie eine Gazelle durch die Marathonwelt sprang, hat seither eine beeindruckende Spur der Verwüstung in den Ergebnislisten hinterlassen. Bei seinem Debüt in Valencia lief er unfassbare 2:02:05 – und schoss sich damit direkt auf Platz fünf der ewigen Bestenliste. „Nur wenige Läufer haben eine solche Premiere hingelegt – und Sawe ist gekommen, um zu bleiben“, frohlockt ein Beobachter.
Der Berlin Marathon ist dabei für Sawe kein unbekanntes Terrain: Schon 2023 gewann er den Berliner Halbmarathon in starken 59:00 Minuten. Jetzt also die doppelte Distanz – und wer weiß, vielleicht auch der doppelte Ruhm? „Wir freuen uns, dass Sabastian Sawe die flache Strecke in Berlin schätzt. Das verspricht ein Rennen auf Weltklasseniveau“, sagt Rennchef Mark Milde.
London gewonnen – jetzt ist Berlin dran
Auch 2025 setzte Sawe seinen Siegeszug fort: Beim London Marathon ließ er die Konkurrenz alt aussehen und gewann mit 2:02:27 – erneut die beste Zeit des Jahres. Wer glaubt, das sei Zufall, kennt den Mann nicht, der seinen Trainingsplan vermutlich mit einem Katapult absolviert.
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Und Berlin? Hat Erfahrung mit Superlativen. Ganze 13 Weltrekorde wurden hier seit 1998 gebrochen. Kein Wunder also, dass Sawe Berlin als ideale Bühne für sein nächstes Meisterstück sieht. Und er wird nicht allein an der Startlinie stehen.
Seine Zusage gab er übrigens bereits im Juni für Berlin und damit auch gleichzeitig eine Absage für die WM in Japan: Sawe will kein WM-Gold, dafür aber RekordSawe will kein WM-Gold, dafür aber Rekord
Hochkarätige Konkurrenz: Es wird eng auf der Überholspur
Denn der Titelverteidiger Milkesa Mengesha will seinen Triumph aus dem Vorjahr wiederholen – damals siegte er überraschend mit einer persönlichen Bestzeit von 2:03:17. Ebenfalls im Startfeld: Gabriel Geay aus Tansania, der Marathon-Rekordhalter seines Landes. Geay lief bereits eine 2:03:00 in Valencia und meldete sich dieses Jahr eindrucksvoll mit einem Sieg in Daegu (2:05:20) zurück.
„Kein anderes Rennen weltweit hat so viele Weltrekorde aufgestellt wie Berlin“, betont Jürgen Lock, Geschäftsführer von SCC EVENTS. „Als Mitbegründer der Abbott World Marathon Majors setzen wir Maßstäbe.“
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Ob Sawe diese Messlatte noch höher legt? Die flache Strecke, das schnelle Publikum und seine bisherigen Leistungen sprechen eine klare Sprache: Berlin könnte der nächste große Meilenstein auf dem Weg zum Marathon-Olymp sein.
Details zum Frauen-Elitefeld stehen noch aus – aber was den Männerlauf angeht, steht schon jetzt fest: Der Berlin Marathon 2025 wird heiß. Und Sabastian Sawe ist bereit, die Hauptstadt in seinen Laufschuhen erbeben zu lassen.

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