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Hinterbergkofel Wanderung vom Staller Sattel mit Top-Panorama
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Beschreibung
Perfekt für eine sportliche Halbtagestour oder als Zwischenstopp auf der Alpenüberquerung: Der Hinterbergkofel an der österreichisch-italienischen Grenze ist ein echter Geheimtipp für Wanderfreunde.
Mit seinen 2.727 Metern Höhe – in Italien liebevoll Monte di Dentro genannt – erhebt sich der Gipfel direkt über dem Staller Sattel. Und das Beste: Vom Parkplatz am Obersee aus trennt einen nur ein Aufstieg von rund 700 Höhenmetern vom Gipfelglück. Das klingt nach einem fairen Deal, oder?
Ideal also für alle, die zwischen Österreich und Italien unterwegs sind und Lust auf ein schnelles Abenteuer mit beeindruckendem Panoramablick haben. Die rund 6 Kilometer lange Tour lässt sich in gemütlichen drei bis dreieinhalb Stunden meistern – perfekt auch als aktive Mittagspause mit Höhenluft!
Der Hinterbergkofel – ein stiller Star
Der Hinterbergkofel gehört zu den landschaftlich beeindruckenden Villgratner Berge, an der Grenze zur Rieserfernergruppe. Abseits der großen Massen bietet dieser Berg eine atemberaubende Fernsicht über das Defereggen- und Antholzertal, hinein in die Hohen Tauern und – bei klarer Sicht – sogar bis zu den Dolomiten.
Sein Name mag wenig Spektakel versprechen, aber der Weg hinauf bietet Naturerlebnis pur: alpine Wiesen, weite Ausblicke und ein stilles Gipfelplateau, das mehr erzählt als jedes Postkartenmotiv. Wer Ruhe sucht, wird hier fündig. Wer Aussicht will, sowieso.
Route für die Tour auf den Hinterbergkofel
- Gestartet wird auf österreichischer Seite knapp unterhalb des Staller Sattels (Passo di Stalle), beim großzügigen Parkplatz am idyllischen Obersee (Staller Almbach).
- Der gut ausgeschilderte Wanderweg beginnt südlich des Sees – das gelbe Schild lässt keine Zweifel offen: Hier geht’s lang!
- Die Route zieht sich in stetigem, aber angenehmem Anstieg bergauf. Technisch ist das Ganze eher harmlos – hier schwitzen nur die Waden, nicht das Hirn.
- Auf rund 2.500 Metern erreicht man unterhalb der Halsscharte eine Beschilderung. Dort an der Weggabelung rechts halten – Richtung „Hinterberg-Kofel (50 Minuten)“.
- Ab hier geht’s weiter zum Sattel kurz unterhalb des Gipfels. Noch ein kleiner Schlenker nach links (Osten), und schon steht man am weiträumigen Gipfelplateu.
- Oben wartet die Belohnung: Ein 360°-Blick über zwei Länder, Täler und Seen – und wer Glück hat, sieht sogar Murmeltiere auf Applauskurs.
- Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg – Knie lockern nicht vergessen!
Streckenplan:
Schwierigkeit der Bergtour
Technisch einfach, aber durchaus sportlich: Auf knapp 3 km Strecke legt man rund 700 Höhenmeter zurück – das ergibt über 20 % Steigung. Wer seine Kondition testen möchte, bekommt hier die perfekte Gelegenheit, ohne gleich eine ganze Alpenüberquerung zu starten.
Ist die Wanderung auf den Hinterbergkofel auch für Kinder, Familien und Hunde geeignet?
Ja, absolut! Mit einer ordentlichen Portion Motivation und vielleicht einem kleinen Gipfel-Snack als Bestechung schafft es auch der Nachwuchs gut nach oben. Die Wege sind klar, das Gelände übersichtlich und hundefreundlich – was will man mehr? Nur Schlittenhunde könnten enttäuscht sein.
Empfohlene Ausrüstung
Weniger ist mehr – jedenfalls auf dieser Tour. Leichte Trailschuhe mit gutem Profil reichen locker aus. Wer in schweren Bergstiefeln antritt, bekommt oben vielleicht keine Blasen, aber sicher Mitleid von den Leichtfüßigen.
Viel Proviant braucht es nicht – ein Riegel, ein Apfel und genug Wasser für den Durst sollten reichen. Wer’s stilvoll mag, gönnt sich nach der Tour eine Stärkung in der touristischen Oberseehütte. Kaltgetränke inklusive.
Unbedingt einpacken: Sonnencreme, Sonnenbrille und gute Laune.
Beste Jahreszeit
Ab Juni ist der Weg in der Regel schneefrei – dann steht dem Gipfelsturm bis in den Spätherbst nichts im Weg. Je nach Wetterlage lässt sich der Hinterbergkofel auch noch im Oktober gut begehen. Danach heißt’s Schneeschuhe auspacken oder auf Skitourenmodus umstellen.
Tatsächlich ist der Berg auch im Winter ein tolles Ziel für Skitourengeher – vorausgesetzt, Lawinenlage und Kondition stimmen.
Anreise und Parken
Mit dem Auto geht’s bequem zum Staller Sattel. Dort wartet auf österreichischer Seite am Obersee ein großer Parkplatz – früh da sein lohnt sich, denn bei schönem Wetter ist der Andrang nicht zu unterschätzen.
Wer's sportlicher mag, kann den Sattel auch mit dem Rad erklimmen. Damit wird die Tour zur waschechten „Bike & Hike“-Kombination – und zur maximalen Ausrede für einen extragroßen Kaiserschmarrn danach.
Alle Informationen: Hinterbergkofel vom Staller Sattel
- Durchgehend markierte Route
- Hundefreundliche Bergtour
- Ideal für Anfänger und Unerfahrene
- Kinderfreundliche Bergtour
- Kostenlos Parken
- Schotter-Passagen
Route (GPX-Strecke): Hinterbergkofel vom Staller Sattel
Hotel oder Unterkunft in Oberrotte
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