Beim diesjährigen „HOKA Semi de Paris“ erreichte der südafrikanische Spitzenläufer Thabang Mosiako (Nedbank) einen glänzenden dritten Rang in 1:00:45 Std. (offizielle Zeit) und blieb damit nur knapp hinter seiner persönlichen Bestzeit zurück.
Diese stellte er 2023 im Rahmen der Halbmarathon-Weltmeisterschaft in Riga auf, als er mit 59:52 Minuten den sechsten Platz belegte. In Lettland gewann er zudem mit dem südafrikanischen Team die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung.
Der 31-jährige Halbmarathonspezialist knüpfte damit nahezu nahtlos an frühere Erfolge an und blieb in Paris lediglich drei Sekunden hinter dem zweitplatzierten kenianischen Läufer zurück. Dieses Resultat verdient große Anerkennung, da es deutlich zeigt, dass Mosiako weiterhin Anschluss an die absolute Weltspitze hält.
Ein Blick auf seine Zwischenzeiten verdeutlicht die beeindruckende Konstanz seines Rennens. Auf den einzelnen 5-km-Abschnitten lief er 14:20 / 14:19 / 14:22 / 14:27 Minuten, gefolgt von 3:14 Minuten für den Schlussabschnitt bis ins Ziel. Sein durchschnittliches Kilometer-Tempo lag bei 2:53 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20,86 km/h entspricht. Regelmäßiger lässt sich ein Rennen kaum gestalten.
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Es bleibt lediglich die Frage offen, welche Platzierung bei einem Start in Lissabon möglich gewesen wäre. Dort blieben im Rahmen des neuen Weltrekordlaufs (57:20 Minuten) immerhin fünf Athleten unter der Stunden-Grenze.
Thabang Mosiako schilderte sein Rennen anschließend so: „Das Rennen lief gut, alles ging nach Plan und ich bin wirklich glücklich mit dem Ergebnis. Die meiste Zeit war mein Lauf sehr konstant, denn ich bin zuletzt 2023 ähnlich schnell gelaufen. Das zeigt mir jetzt, dass ich wieder in Form bin und eine großartige Saison 2026 haben kann. Ich bete für eine verletzungsfreie Zeit. Außerdem danke ich meinem Nedbank Running Club und meinem Management für die Unterstützung – das bedeutet mir sehr viel für meine Laufkarriere.“
Im Frauenrennen siegte nebenbei Ftay Zeray (Äthiopien), die dabei einen neuen Streckenrekord und zugleich ihre persönliche Bestzeit von 1:05:12 Std. aufstellte. Interessant ist auch ihr Karrierebeginn: Ihre Halbmarathon-Laufbahn startete sie 2022 mit einem Sieg beim Rennen in Gqeberha (Südafrika) in 1:06:57 Std. In dieser Saison scheint für sie nun endgültig der internationale Durchbruch gelungen zu sein.
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