2009 war Deutschland zuletzt Gastgeber der Leichtathletik-Weltmeisterschaften – ein Heimspiel, das lange zurückliegt.
Nun, genau zwei Jahrzehnte später, soll es endlich wieder soweit sein. Die Rückkehr auf die internationale Sportbühne ist geplant: Für das Jahr 2029 hat der deutsche Leichtathletikverband DLV im vergangenen September offiziell eine Absichtserklärung verabschiedet, München als Austragungsort ins Rennen zu schicken.
Historische Chance – doch keine Garantie
Für München wäre es ein besonderer Moment: Nach Stuttgart 1993 und Berlin 2009 könnte Deutschland zum dritten Mal eine Freiluft-Weltmeisterschaft austragen. Eine einmalige Gelegenheit, doch längst keine ausgemachte Sache.
Die Konkurrenz schläft nicht. Und sie ist mächtig.
London, Barcelona und Kenia greifen an
Vor allem London macht den Münchnern gewaltig Druck. Die britische Metropole, die schon bei den Olympischen Spielen 2012 weltweit Begeisterung ausgelöst hat, bewirbt sich ebenfalls für die WM 2029. Ein harter Gegner – und vermutlich der gefährlichste.
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Doch damit nicht genug: Auch Kenia und Barcelona haben ihre Fühler ausgestreckt. Gerade Barcelona zeigt ehrgeizige Pläne, will sowohl für 2029 als auch für 2031 einen Anlauf nehmen. Eine Doppelbewerbung, die München in eine unangenehme Situation bringen könnte.
Globales Wettbieten in bewegten Zeiten
Während München seine Karten auf den Tisch legt, stehen im internationalen Kalender bereits andere asiatische Schwergewichte bereit. Schon in diesem Jahr empfängt Tokio die besten Leichtathleten der Welt, zwei Jahre später folgt Peking – ein Zeichen dafür, wie stark Asien seine Stellung im Weltsport ausbaut.
Das Rennen um die Austragung 2029 wird härter, internationaler – und ungewisser. München will Geschichte schreiben. Doch der Weg dorthin wird ein Kraftakt.
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