
Gleich zwei Mal könnte dieses Wochenende der Halbmarathon-Weltrekord von Zersenay Tardese (58:23 Minuten) gehörig ins Wanken geraten.
Morgen Samstag versucht sich der 31-Jährige Mann aus Eritrea selbst, seine Bestmarke noch einmal nach unten zu schrauben.
Tadese möchte beim Halbmarathon in Prag, nicht nur unter dem Vorjahresstreckenrekord des Äthiopiers Atsedu Tsegay (58:47 min) bleiben, sondern den seit 2010 bestehenden Weltrekord anvisieren. Mit dem Trio Pius Kirop (PB 59:25 min), Philemon Limo (59:30 min / Sieger 2011) und Daniel Chebii (59:49 min), bekommt Tadese starke Konkurrenz aus Kenia. Aus dem eigenen Lager könnte ihn Crosslauf-WM Bronzemedaillengewinner Teklemariam Medhin fordern.
Bei den Damen führen die Äthiopierin Worknesh Degefa (67:49 min) und die Kenianerin Gladys Cherono (68:18 min) das Feld an.
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Schnelles Feld auch in Berlin
Nicht ganz so spektakulär ist am Tag darauf das Starterfeld beim Berlin Halbmarathon. Mit den Kenianern Kenneth Kipkemoi (59:11 min), Victor Kipchirchir (59:31 min) und Silas Kipruto (59:39 min) sowie dem Äthiopiern Azmeraw Bekele (59:39 min) stehen aber immerhin vier Läufer im Feld, mit Ambitionen auf den sechs Jahre alten Streckenrekord von Patrick Makau (58:56 min). Vollkommen offen ist das Rennen bei den Damen, mit gleich fünf Läuferninnen unter einer Bestzeit von 68:40 Minuten.
Foto ©Organisator Prag Halbmarathon
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