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Kurzanalyse Weltrekord Eliud Kipchoge: Der Kenianer lief in Berlin neuen Marathon-Weltrekord (2:01:09 Std.)  -  doch die Fachwelt fragt sich, warum gelang ihm nicht der Sprung unter die 2:01-Stunden-Grenze ?

Woran lag es schlussendlich?  Fehlte der große Konkurrenzdruck,waren es geringfügige Abweichungen von der blauen Ideallinie,oder leichte Bodenwellen,scharfe Ecken in den Kurven,vielleicht doch gelegentlich ein Windstoß oder gar die fehlende Unterstützung beim Schuhwerk (dem genauen Betrachter fiel eine Abweichung bei der Stellung des linken Fußes auf) oder einfach Schwäche zum Ende des Rennens hin..., alles Spekulation ?

Fakt ist aber der Zwischenzeiten-Vergleich. Hierbei fällt etwas deutlich auf: Kipchoge lief den Abschnitt zwischen km 40-41 in 2:58 Minuten,den letzten Abschnitt (also zwischen 41,2 und 42,2 Kilometer) in 2:48 Minuten. Klar,das allerletzte Teilstück war der Unterstützung durch die Zuschauermassen und der Gewissheit über den neuen Rekord geschuldet. Doch die ominösen 9 Sekunden gingen zuvor verloren!

Wie dem auch sei,es hat (noch) nicht sollen sein! Mit  Blick auf die Laufzukunft von Eliud Kipchoge,kann man eine frühere Aussage von ihm heranziehen. Er hatte sich in einem Interview dahingehend geäußert,dass er sich später auch mit noch längeren Laufdistanzen (also Ultralauf) befassen könnte,um seine Grenzen weiter auszuloten.

Naheliegend wäre da wohl die neu im Wettkampfprogramm der WA angesiedelte 50-km-Strecke. Dort wäre ihm (hochgerechnet von seinen Marathonergebnissen) durchaus ein neuer Weltrekord im Zeitbereich von 2:34 bis 2:35 Std. (mindestens) zuzutrauen. Man darf gespannt sein.

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