
Der Leichtathletik-Zeitplan für die Olympischen Spiele in London!
Hier findet ihr die Termine aller Events, egal ob Qualifikation oder Finale, inkl. Markierung der Bewerbe mit Österreichischer Beteiligung.
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Der Leichtathletik-Zeitplan für die Olympischen Spiele in London!
Hier findet ihr die Termine aller Events, egal ob Qualifikation oder Finale, inkl. Markierung der Bewerbe mit Österreichischer Beteiligung.
Nikolaus Franzmair und Dominik Stadlmann haben den 800 m Vorlauf der U 20 WM in Barcelona überstanden.
Aus den sieben Vorläufen qualifizierten sich jeweils die besten 3 plus drei weitere Läufer durch die Zeitregel. Und bei beiden sah es nach dem Zieleinlauf nicht nach Aufstieg aus.
Ivona Dadic im Siebenkampf nach erstem Tag an elfter Stelle. Thomas Kain holt mit Bestzeit den 14. Platz über 400m Hürden. Rosalie Tschann 22. über 200 Meter.
Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) schaffte bei den IAAF U20-Weltmeisterschaften in Barcelona den ersten Finaleinzug für das österreichische Team! Die Tirolerin überquerte 4,05 Meter, erzielte damit neuen ÖLV U20-Rekord (den alten Rekord von 4,01 Meter sprang sie selbst 2010) und qualifizierte sich aus 29 Athletinnen für das Finale der Top-12.
Rosalie Tschann (ULC Dornbirn) sprintete im 100m-Semifinale der U20-Weltmeisterschaften von Barcelona auf den 14. Platz.
Die Vorarlbergerin erzielte die Zeit 11,87 Sekunden (Wind +1,7). Damit kam sie nicht ganz an ihre gestrige Vorlaufleistung heran, als sie sich aus 47 Sprinterinnen in 11,80 Sekunden für das Semifinale der Top-24 qualifiziert hatte. Gegenüber dem Ranking nach den Vorläufen hat sie sich aber um zwei Plätze nach vorne geschoben.
Rosalie Tschann (ULC Dornbirn) schaffte über 100 Meter in 11,80 Sekunden (Wind +0,7) als Zweite ihres Vorlaufs den direkten Aufstieg ins Semifinale der Top-24.
Sie erzielte die 16.-beste Zeit des gesamten Feldes und lief bis auf 0,03 Sekunden an ihre persönliche Bestzeit heran. Angefeuert von Familie und Freundinnen war sie gerührt und sehr erfreut über den Aufstieg, fand aber auch Verbesserungsmöglichkeiten: „Es war schade, dass es zuerst einen Fehlstart von Lidiane Lopes gegeben hat. Ich war super darauf und hatte die richtige Spannung. Beim zweiten Start war die Spannung etwas weg. Gleich am Anfang bin ich leicht gestolpert, erst nach 60 Metern wurde ich richtig locker. Ab dann habe ich nur Richtung Ziel geschaut und gewusst, dass ich durch war. Ich bin davon überzeugt, dass ich es besser kann. Mit meiner Zeit war ich nicht ganz zufrieden. Aber wenn man schon auf einem fixen Aufstiegsplatz ist, sollte man nicht unbedingt alles geben. Das mache ich dann im Semifinale.“ Das Halbfinale steigt morgen, Mittwoch, ab 19:00 Uhr.
Distelberger mit 7664 Punkten Jahresbestleistung in Nieuwpoort
iDominik Distelberger startete mit 10,93 Sekunden (Wind -1,7 m/s) über 100m beim Flanders Meerkampen in Nieuwpoort (Belgien). Im Weitsprung erzielte er mit 7,30m (+ 0,1 m/s) neue Freiluftsaisonbestleistung. Seinen dritten Sprung, der noch ein wenig weiter war, übertrat er leider, wie sein Trainer Herwig Grünsteidl berichtete.
Beate Schrott (Union St. Pölten) ist am Samstag beim IAAF World Challenge Meeting in Madrid über 100m Hürden auf den fünften Platz gelaufen.
In 12,96 Sekunden knackte sie einmal mehr die 13-Sekunden-Marke und kam auf den fünften Platz. Durch den starken Rückenwind von 4,3 m/s gilt die Zeit der EM-Vierten jedoch nicht für die Bestenlisten. Den Sieg holte sich Lolo Jones (USA), Dritte der US-Olympia-Trials, in 12,70 Sekunden.
5.000m und 10.000m Weltrekordler Kenenisa Bekele scheint sich von seiner langen Verletzungspause noch nicht erholt zu haben.
Bekele scheiterte bei den äthiopischen Trials, die im Rahmen des Samsung Diamond League Meetings in Paris ausgetragen wurden, an der Qualifikation für London 2012.
Raphael Pallitsch (Laufimpuls Oggau) ist in Bottrop, Deutschland, ein hervorragender 800m-Lauf gelungen.
In 1:46,67 Minuten steigerte er seine persönliche Bestzeit um über eine halbe Sekunde und schob sich an die zweite Stelle von Österreichs ewiger Bestenliste. Lediglich Rekordmann Michael Wildner war vor zehn Jahren mit 1:46,21 schneller gelaufen. Das erhoffte Olympialimit hat der 23-jährige Burgenländer aber knapp verpasst. Am Ende fehlten dem EM-Teilnehmer an zweiter Stelle des Rennens 0,37 Sekunden auf die geforderte Marke von 1:46,30 Minuten.
Bis inklusive Sonntag, 8. Juli lebt die Chance zur Qualifikation für die Olympischen Spiele von London.
Einige ÖLV-Athleten wollen diese Last-Minute-Möglichkeit noch nutzen. Am Freitag startet Raphael Pallitsch (Laufimpuls Oggau) in Bottrop über 800 Meter und hofft, das Limit von 1:46,30 Minuten zu erbringen. Am Samstag tritt Monika Gollner (KLC) in Bratislava an, um die Marke von 1,92 Meter zu überspringen. Brenton Rowe (team2012.at) greift am gleichen Abend in Heusden (Belgien) das 5000m-Limit von 13:27,00 Minuten an. Zehnkämpfer Dominik Distelberger (UVB Purgstall) will am Samstag und Sonntag in Nieuwpoort (Belgien) die geforderte 8000-Punkte-Marke erreichen. Roland Schwarzl (Union Salzburg) hat entschieden, doch keinen Limitversuch mehr zu unternehmen.
800-Meter-Star David Lekuta Rudisha möchte am Freitag zum 3. Mal über 800 Meter Weltrekord laufen.
Der Kenianer ist seit 2010 Inhaber des 800m-Weltrekordes, als er am 22. August in Berlin 1:41,09 min lief. Nur eine Woche später verbesserte Rudisha er italienischen Rieti seine Bestmarke um weitere acht Hundertsel.
Die Gugl-Games in Linz (19. - 20. August) haben einen weiteren Stargast: Der 100m-Weltmeister von 2005 und Olympiasiger von 2004, Justin Gatlin, steht nur wenige Tage nach den Olymischen Spielen in Oberösterreicher auf der Startlinie.
Gatlin hatte Ende Juni die US-Ausscheidungen über 100m in persönlicher Bestzeit von 9,80 Sekunden gewonnen und ist die heißeste Aktie im Sprinterlager gegen die jamaikanische Hochburg.
Supersprinter Usain Bolt musste sich zum 2. Mal binnen weniger Tagen Yohan Blake geschlagen geben.
Der dreifache Olympiasieger von Peking zog bei den Trials in Jamaika auch über 200 Meter den Kürzeren.
Großes Pech für Andreas Vojta im 1.500m EM Finale. Der Gerasdorfer stürzte 200m vor dem Ziel über den Deutschen Florian Orth und war im Kampf um die Medaillen chancenlos.
In einem zu Beginn unglaublich langsamen Rennen (ersten 800m in 2:09 min), entwickelte sich auf den letzten 500 Metern ein extrem ruppiges Rennen. Zuerst stürzte der finnische Lokalmatador Niclas Sandells direkt vor Vojta. Damit musste unsere Leichtathletik-Hoffnung schon einen großes Umweg gehen.
Gerhard Mayer belegte bei der Leichtathletik-EM in Helsinki im Finale des Diskuswurfes den 8. Platz und holte somit das erste Top-10 Resultat für den ÖLV bei diesen Meisterschaften.
Der Niederösterreicher, der als 12 nur hauchdünn den Sprung in das Finale schaffte, startete stark in den Finalbewerb und lag nach dem 1. Durchgang mit 62,85 Metern sogar auf Platz 4.
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