Die ehemalige Spitzenläuferin Susanne Pumper wurde als neue Präsidentin des LCC Wien gewählt.
Pumper, die 2008 bei einer Veranstaltungen ihres eigenen Vereins des Doping überführt wurde, tritt die Nachfolge von Peter Pfannl an.
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Die ehemalige Spitzenläuferin Susanne Pumper wurde als neue Präsidentin des LCC Wien gewählt.
Pumper, die 2008 bei einer Veranstaltungen ihres eigenen Vereins des Doping überführt wurde, tritt die Nachfolge von Peter Pfannl an.

Die beiden London-Olympiasieger Kirani James (Grenada) und Felix Sanchez (Dominikanischen Republik) wurden bei den Gugl Games 2012 in Linz ihrer Favoritenrolle über die Stadionrunden gerecht.
James gewann die 400 Meter in 44,46 Sekunden und Sanchez die 400 Meter Hürden in 48,13 Sekunden. Ein starkes Rennen gab es über 1000 Meter der Männer. Die ersten vier Athleten blieben alle unter 2:17 Minuten, und der Kenianer Benson Seurei gewann in Jahresweltbestzeit von 2:16,39 Minuten.

Gugl Games: Einen Tag vor den restlichen Stadionbewerben fand heute am Linzer Rathaus bereits der Kugelstoß der Männer statt.
Gewonnen wurde der Bewerb von dem US Athleten Cory Martin mit starken 21,31 Meter. Er konnte überraschender Weise seine beiden Landsleute Ryan Whiting und Christian Cantwell, die beide in London am Start waren, bezwingen.
Die Gemeinde Andorf im Innviertel hat sich heute in die Leichtathletik-Welt eingetragen: Beim Int. Josko Laufmeeting lief der Kenianer Timothy Sein über 1000 Meter in 2:18,58 Minuten eine neue Weltjahresbestleistung.
Denkwürdig war das Rennen dazu auch für Österreichs Leichtathletik, denn Nikolaus Franzmair vom ULC Linz Oberbank stellte mit 2:21,83 Minuten einen neue Österreichische U18 Bestleistung auf (hier verbesserte er seine eigene Bestleistung aus dem Vorjahr von 2:25,57 deutlich) und er konnte damit auch den österreichischen U20 Rekord von Robert Nemeth aus dem Jahr 1977 verbessern (2:22,20). Franzmairs Zeit bedeutet zudem neuen OÖ. Landesrekord in der Allgemeinen Klasse und die Führung in der U20-Jahresweltbestenliste.

Weitsprung-Olympiasieger Greg Rutherford wird bei den am Montag stattfinden Gugl-Games nicht starten.
Der Brite beendete vorzeitig die Saison und wird daher auch nicht in Linz antreten. Damit bleibt das Duell mit dem Olympiasieger von 2008, Irving Saladino (Panama) aus. Saladino schied dieses Jahr in London allerdings ohne gültigen Sprung in der Qualifikation aus.
Beim Diamond League Meeting in Lausanne, kommt es kommenden Donnerstag zu keiner Neuauflage des Duells Usain Bolt gegen Yohan Blake.
Die Jamaikanischen Supersprinter starten auf unterschiedlichen Distanzen. Während Blake die 100 Meter in Angriff nimmt, läuft Bolt zwei Tage nach seinem 26. Geburtstag die 200 Meter.
Was HDsports.at bereits vor zwei Tagen angekündigt hatte, ist nun eingetroffen. Der Sprinter Jeffery Demps verabschiedet sich von der Leichtathletik in die NFL (National Football League).
Der 20-Jährige US-Athlet holte bei den Olympischen Spielen in London im 100-Meter-Sprint mit der Staffel Silber. Jetzt nahm er ein Angebot der New England Patriots an.
Beate Schrott belegte beim IAAF Diamond League Meeting in Stockholm den 6. Platz.
Mit 12,93 Sekunden blieb die 100 Meter-Hürdensprinterin elf Hundertsel über ihrer Bestleistung. Die Olympiazweite Dawn Harper (USA) lief in 12,65 Sekunden vor ihrer Landsfrau und London-Dritten Kellie Wells zum Tagessieg. Dritte wurde die Weißrussin Alina Talay, die bei den Olympischen Spielen in London im Semifinale noch hinter Beate Schrott war.
Geht es nach dem englischen Leichtathletik-Statistik-Portal all-athletics.com waren die Olympischen Spiele in London die Besten in der Geschichte.
Mittels Performance Score wurden alle Leistungen in Punkte umgewandelt. Mit 195.146 Punkten übertraf man die Spiele von Peking um über 3.000 Punkte. Pronzentuell ergab das eine Leistungsverbesserung von zwei Prozent.
Nur zehn Tage nach ihrem grandiosen Finaleinzug bei den Olympischen Spielen in London kämpft Hürdensprinterin Beate Schrott erneut gegen die Besten der Welt.
Die Olympiaachte startet morgen Freitag (21:05 Uhr) beim Diamond League Meeting in Stockholm. Sowohl nach Saisonbestleistung als auch nach persönlicher Bestleistung gereiht ist Schrott als Achte und Letzte krasse Außenseiterin.
Stichwort Quereinsteiger: Immer mehr Sportler diverser Sportarten versuchen ihr Glück in der Leichtathletik.
Adam Gemili und Jefferey Demps sind zwei perfekte Beispiele, die in der Leichtathletik als Senkrechtstarter für Furore sorgten. Auch Lawrence Okoye hoffte nach seinen Umstieg zur Leichtathletik auf die große Karriere. Doch der Brite scheint nach einer Enttäuschung bei den Heimspielen in London, wieder mit seiner alten Sportart liebzuäugeln.

Am 20. September 2012 treffen zwei große Lauflegenden beim Great North Run in Newcastle (England) aufeinander.
Der amtierende britische Olympiasieger über die 10000m und 5000m Mo Farah fordert den ehemaligen Marathon-Weltrekorder und zweifachen Olympiasieger über die 10000m Haile Gebrselassie.
David Rudisha sorgte bei den Olympischen Spielen in London für die grandioseste Leistung unter den Leichtathleten.
Der 800-Meter-Läufer setzte im Finale zu einem Sololauf an und verbesserte in 1:40,91 Minuten seinen eigenen Weltrekord um eine Zehntel. Doch der Kenianer hat noch nicht genug.
Der US College-Quarterback Denard Robinson hat die Leichtathletik-Welt mit einer mutigen Aussage überrascht.
„Ich kann Bolt schlagen“, so der Football-Star der University of Michigan. Der 21-Jährige möchte den Super-Sprinter zu einem Duell herausfordern. Allerdings nicht über die 100 Meter, sondern über 40 Yards (36,5 Meter). Da der Jamaikaner alles andere als ein Schnellstarter ist, wäre der Vergleich mehr als interessant.

Nikolaus Franzmair (ULC Linz Oberbank) läuft weiterhin auf sehr hohem Niveau.
Nach einem kurzen Zwischenaufbau lief der 800-Meter Semifinalist der U20 Weltmeisterschaften über 1500 Meter beim Meeting in Regensberg/SUI auf Rang zwei und verbesserte die mehr als 30 Jahre alten Österreichische U18-Bestleistung von 3:48,77 Minuten (Peter Schwarzenpoller 1981) um mehr als zwei Sekunden auf 3:46,31 Minuten.
Die Olympischen Spiele in London sind seit zwei Tagen Geschichte. Die USA konnte wie auch schon 2008 seine Vormachtstellung in der Leichtathletik verteidigen.
Mit neun Olympiaerfolgen und insgesamt 29 Medaillen konnten die Leichtathleten aus Nordamerika nicht nur Platz 1 in der Nationenwertung verteidigen, sondern die Ausbeute an Podiumsplatzierungen deutlich aufbessern (2008: 23).
Gleich einen Tag nach den Olympischen Spielen gab es aufgrund eines Dopingfalls die erste Medaillenverschiebung.
Die Weißrussin Nadzeya Ostapchuk dominierte vor exakt einer Woche das Finale der Kugelstoßerinnen und holte die Goldmedaille.
SUR Lienz: Sechs Starts und sechs Goldmedaillen erkämpften Josef Schett und Franz Niedertscheider bei den Österr. Leichtathletik Mastersmeisterschaften.
Sensationell die Leistungen von Josef Schett in der Mastersklasse Männer M 70. Der 70-jährige Athlet der Sportunion Raiffeisen Lienz gewann die Goldmedaille über 100 m, 200 m, 800 m und 1500 m. Über 800 m verbesserte der Dölsacher den österr. Rekord Männer M 70 um über vier Sekunden auf die neue Bestmarke von 2:36,20 Minuten. Über 800 m ist er auch noch österr. Rekordhalter der Klasse Männer M 50 und M 65. Auf seiner Habenseite steht auch noch der österr. Rekord über 400 m M 65 und 200 m M 70.
Ein randvolles Olympiastadion an allen Tagen, mitreißende Marathonläufe im Stadtzentrum und Usain Bolt als der Star der Olympischen Spiele schlechthin!
Die Leichtathletik hat in London ihre Stellung als olympische Kernsportart begeisternd in Szene gesetzt. In keiner anderen Sportart ist die Konkurrenz größer. Über 2200 Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 200 Nationen waren im Laufen, Springen und Werfen am Start. Zum Vergleich: Bei Olympischen Winterspielen traten zuletzt über alle Disziplinen hinweg gut 2500 Aktive aus nur 82 Ländern an.
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