Am 6. April wird Hannover zur Bühne eines historischen Marathondramas.
Samuel Fitwi, der aktuelle deutsche Rekordhalter über die Marathon-Distanz, hat angekündigt, bei der 33. Auflage des ADAC Marathons Hannover sowohl den deutschen Meistertitel als auch den Streckenrekord ins Visier zu nehmen. „Mein Ziel für 2025 war ein prestigeträchtiger City-Marathon. Der Start in Hannover bietet mir die perfekte Gelegenheit, dieses Ziel zu verwirklichen“, erklärte der 28-jährige Olympionike aus der Vulkaneifel.
Empfehlung vom Titelverteidiger
Fitwis Entscheidung für Hannover kam nicht zufällig: Der amtierende Streckenrekordhalter und Vorjahressieger Amanal Petros, ab Januar Vereinskollege von Fitwi bei Hannover 96, hat dem Athleten die Veranstaltung ans Herz gelegt. „Amanal hat mir von der schnellen Strecke und der tollen Atmosphäre berichtet“, so Fitwi. Die Vorbereitungen auf das Großereignis wird er in Äthiopien absolvieren, begleitet von seinem Manager Jörg Ullmann, der die „Highlight-Strategie“ des Läufers betont: „Samuel bestreitet wenige Wettkämpfe, ist dann aber top vorbereitet und bereit, seine Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“
Bisher gab es in Hannover noch nie eine Zeit unter 2:06 Stunden, das scheint nun auf jeden Fall möglich zu sein.
Deutscher Rekord in Spanien
Samuel Fitwis herausragende Leistung beim Valencia Marathon Anfang Dezember 2024 brachte ihn in das Rampenlicht: Denn mit einer Zeit von 2:04:56 Stunden unterbot er damals den bisherigen deutschen Rekord um zwei Sekunden.
Diese beeindruckende Zeit macht ihn meiner Meinung nach nicht nur zum Top-Favoriten in Hannover, sondern auch zum Hoffnungsträger für die bevorstehende Marathon-WM in Tokio. Hannover möchte er als wichtigen Formtest für die WM nutzen.
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Hannover zieht Spitzenläufer und Debütanten an
Der Hannover Marathon 2025 wird nicht nur ein Highlight für Elite-Läufer wie Fitwi. Veranstalterin Stefanie Eichel berichtete von rekordverdächtigen Anmeldezahlen und einem überwältigenden Zulauf bei ihrem Projekt „Erstlinge“. Über 500 Marathon-Debütant*innen werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt an den Start gehen, die meisten davon unter 40 Jahre alt – ein bemerkenswerter Trend.

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