Klare Luft, gespannte Stimmung und 5.000 Läufer mit einem Ziel vor Augen: Das Wochenende am Gardasee stand ganz im Zeichen des Laufsports.
Beim PEAK LAKE GARDA 42 zeigte sich einmal mehr, warum dieses Event längst zu den fixen Größen im internationalen Laufkalender zählt. Von Limone sul Garda bis nach Malcesine und von Arco bis ins Ziel wurde gelaufen, gekämpft und gefeiert.
Ein Wochenende im Zeichen der Bewegung
Schon ab Freitag verwandelte sich das Nordufer des Gardasees in eine Bühne für Laufbegeisterte aus 72 Nationen. Der Oxyburn Trail Run eröffnete das Programm, gefolgt vom PEAK Morning Run und dem KIDS Run. Das Event, organisiert von Communico, hat sich innerhalb von fünf Jahren stark entwickelt und war bereits lange vor Weihnachten restlos ausverkauft.
Der PEAK LAKE GARDA 42 bewies erneut, dass er Läufer aus aller Welt anzieht. Die Mischung aus sportlicher Herausforderung und spektakulärer Kulisse sorgt für eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht.
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LG42 Marathon mit emotionalem Höhepunkt
Auf der klassischen Distanz setzte sich Matteo Vecchietti in 2:36’20” durch. Nach mehreren Anläufen endlich ganz oben zu stehen, war für ihn ein besonderer Moment. „Wir sind in einem gleichmäßigen Tempo gestartet. Als ich jedoch merkte, dass ich gut in Form war, entschied ich mich, das Tempo zu erhöhen. Trotz des Windes konnte ich mich absetzen und so den entscheidenden Unterschied machen“, erklärte er im Ziel. Und dann kam der Moment, auf den er lange gewartet hatte: „Im Ziel habe ich ‚Endlich!‘ geschrien, und das war ein Moment, auf den ich seit Jahren gewartet habe“.

Hinter ihm belegte Moises Caique Da Silva Pereira Silva den zweiten Platz, während Patrick Spaun mit etwas mehr als drei Minuten Rückstand Dritter wurde.
Bei den Frauen sorgte Sofia Toniolo für eine beeindruckende Premiere. In 3:00’17” gewann sie ihren ersten Marathon überhaupt. „Es war mein erster Marathon, und ich war mir unsicher, wie ich die Rennstrategie angehen sollte“, gab sie zu. Ihr Bezug zum Event reicht allerdings weiter zurück: „Ich bin überglücklich, dass mein erster Marathon genau dieser war: ihn zu laufen und sogar zu gewinnen, ist etwas Unglaubliches.“

Linda Bühner und Gina Elisabeth Mathise komplettierten das Podium hinter Toniolo.
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LG21 Halbmarathon mit klaren Entscheidungen
Auch der Halbmarathon des PEAK LAKE GARDA 42 hatte einiges zu bieten. Alessia Scaini setzte sich bei den Frauen in 1:19’14” durch und feierte ihren zweiten Sieg in Folge. „Für mich ist das hier mein Heimrennen, bei dem der Wind immer eine unvorhersehbare Variable darstellt“, sagte sie nach dem Lauf. Besonders die mentale Komponente spielte für sie eine Rolle: „Ich war von den ersten Kilometern an allein unterwegs, und es war auch mental eine Herausforderung, das Rennen zu meistern“.
Hinter ihr folgten Lia Visintin und Laura Neulichedl auf den weiteren Podestplätzen.

Bei den Männern dominierte Renato Silva Dos Santos José das Rennen in 1:13’49”. Vom Start weg setzte er sich ab und ließ keinen Zweifel am Ausgang des Rennens. „Es war mir eine große Freude, an diesem wunderschönen Rennen teilzunehmen“, erklärte er. Und weiter: „Es ist mir gelungen, ein gutes Renntempo zu halten und mir von Anfang an einen guten Vorsprung zu verschaffen, den ich dann bis zur Ziellinie halten konnte“.
Simone Tola und Michael Schmitz belegten die Plätze zwei und drei.
PEAK LAKE GARDA 42 bleibt ein Fixpunkt
Der PEAK LAKE GARDA 42 hat sich in kurzer Zeit zu einem der gefragtesten Frühjahrsevents entwickelt. Die Kombination aus anspruchsvollen Strecken, internationalem Starterfeld und der Kulisse des Gardasees sorgt für ein Erlebnis, das viele Läufer jedes Jahr erneut anzieht.
Auch 2026 hat der LAKE GARDA 42 geliefert: starke Leistungen, persönliche Geschichten und Sieger, die ihren Moment voll auskosteten. Und während sich einige bereits auf die nächste Ausgabe freuen, ist eines sicher: Dieses Rennen hat längst seinen festen Platz im Kalender gefunden.
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