60 Minuten Challenge

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Unmittelbar nach seinem größten Triumph in seiner Karriere folgte für Isaac Mpofu die größte Enttäuschung seiner Karriere.

Denn der Läufer aus Simbabwe hatte mit einer Zeit von 2:10:04 Stunden nicht nur den Durban International Marathon in Südafrika gewonnen, sondern auch noch das Limit für die Marathon-Weltmeisterschaften geknackt.

Total kuriose Disqualifikation

Doch die Freude über seine großartige Marathon-Leistung währte nur kurz. Denn die Veranstalter disqualifizierten den 33-Jährigen nach dem Rennen. Der Grund dafür ist allerdings nicht sportlicher Natur.

Isaac Mpofu lief nur mit einer Startnummer über die Ziellinie. Allerdings hätte er zwei Startnummern tragen müssen. Eine auf der Vorderseite und eine auf der Rückseite. Allerdings verlor Mpofu während des Rennens unbemerkt die Startnummer, die an der Rückseite seines Laufshirts fixiert war.

Auch kein Preisgeld für Mpofu

Die Veranstalter kannten keine Gnade und disqualifizierten den ursprünglichen Sieger. Damit sind nicht nur seine Bestleistung und das Olympia-Limit ungültig. Auch das Preisgeld von umgerechnet 3.800 Euro wird vom Veranstalter einbehalten. Das Preisgeld ist in etwa vergleichbar mit dem jährlichen Durchschnittsgehalt eines Mitarbeiters in einem mittelständischen Unternehmen in Simbabwe.

Südafrikaner erbt Sieg

Als neuer Sieger des Durban International Marathon wurde der Südafrikaner Tumelo Motlagale gewertet. Der Lokalmatador kam nach 2:11:15 Stunden ins Ziel und kassiert nun die Siegprämie, die Mpofu zugestanden hätte. Der Leichtathletik-Verband von Simbabwe legte Berufung gegen die Disqualifikation von Isaac Mpofu ein.

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Kommentare   

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Naja, Regeln sind Regeln. Wobei ich nicht den Sinn dahinter verstehe, bei Straßenrennen auch auf der Rückseite eine Startnummer zu tragen.
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