Das Stubaital bebte – und mittendrin: der legendäre Stubai Ultratrail 2025.
Ein Wochenende, das mehr war als nur ein sportliches Event. Es war ein alpin-episches Abenteuer, das dem Begriff Trailrunning neue Dimensionen verlieh. Wer nicht dabei war, hat definitiv was verpasst. Wer dabei war, hat Geschichten für die Ewigkeit.
Ein Heimspiel mit Happy End
Die Königsetappe, der knallharte Stubaier Höhenweg mit seinen 78 Kilometern und 4.600 Höhenmetern, war Bühne eines echten Lokaldramas – mit Happy End für die Region. Christian Stern, Sohn des Stubaitals, pflügte über Geröll, Schneefelder und Gipfel, als hätte er das Gelände persönlich gebaut. Mit 12:34:19 Stunden siegte er knapp vor Patrick Ramoser und Tomas Kubicik – ein Herzschlagfinale im Hochgebirge.

„Das ist mein bisher schönster Sieg – und ich werde ihn feiern wie noch nie zuvor! Es ist einfach unglaublich, ausgerechnet zu Hause in meinem geliebten Stubaital und auf dieser berühmten, wunderschönen Runde am Stubaier Höhenweg ganz oben zu stehen.“
Gänsehaut. Und spätestens da war klar: Das war kein normales Rennen – das war Emotion pur.
Powerfrau mit Weitblick
Die Damenwertung auf dem Stubaier Höhenweg entschied Marie-Luise Mühlhuber aus Deutschland für sich. Nach 16:07:55 Stunden überquerte sie strahlend die Ziellinie – mit der Landschaft im Herzen und einem Lächeln, das mehr sagte als tausend Worte.
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„Ich kenne die Landschaft des Stubaitals vom Training und auch den Höhenweg, aber ich bin ihn noch nie komplett durchgelaufen. Ich bin sehr glücklich, es heute gemacht und geschafft zu haben.“
Mit ihr aufs Podest: Noor van der Veen aus den Niederlanden und Claudia Rosegger aus Österreich – starke Leistungen, starke Frauen.
Festival auf allen Distanzen
Doch der Stubai Ultratrail 2025 ist nicht nur Höhenweg – er ist ein ganzes Feuerwerk an Strecken. Auf insgesamt fünf Distanzen tobte sich das internationale Trailrunningfeld aus. Beim Stubai Ultra (59 km/4.280 Hm) gingen die ersten Plätze an Sophia Reuß, Carina Helmreich und SCOTT-Athletin Jana Klaiber sowie Gerhard Kaufmann, Vincent Fletscher und Mattheus Jelle bei den Herren.

Der Stubai Classic (31 km/2.325 Hm) und der Stubai Express (24 km/1.305 Hm) brachten zusätzlich Action in die Szenerie. Und am Vortag begeisterte der Stubai Sunnenseit’n Trail (16 km/750 Hm) mit einem deutsch-italienisch-niederländischen Podium. Besonders erwähnenswert: der italienische Sieger Samuel Demetz, der das Starterfeld der Herren dominierte.
Ideale Bedingungen und Tiroler Perfektion
Das Wetter? Ein Gedicht: trocken, sonnig, aber nicht gnadenlos. Die Organisation? Ein Paradebeispiel dafür, wie man Großevents in den Bergen reibungslos durchzieht. Lob von allen Seiten – auch von Tourismusobmann Adrian Siller:

„Es war die richtige Entscheidung, den Stubai Ultratrail weiterzuentwickeln – mit neuen, spektakulären Strecken und dem Start- und Zielbereich im Ortskern von Neustift. Die Resonanz der Läufer und die Stimmung im Tal bestätigen uns in diesem Weg.“
Der neue Zielbereich im belebten Neustift war nicht nur ein logistischer Coup, sondern ein echtes Highlight. Musik, Jubel, Applaus – das Stubaital war für zwei Tage das Trailrunning-Zentrum Europas.
Trailrunning mit Gänsehautgarantie
Ob Höhenweg oder Sunnenseit’n, ob Profi oder Hobbyläufer: Der Stubai Ultratrail 2025 hat gezeigt, dass das Stubaital Trailrunning nicht nur liebt, sondern lebt. Rekordbeteiligung, Heimsieg und Festivalatmosphäre – die Zutaten für ein unvergessliches Wochenende. Wer 2026 nicht dabei ist, ist selber schuld.
Weitere Fotos und alle Ergebnisse vom Stubai Ultratrail 2025
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