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Zum 5. Mal findet 2018 der Wings for Life World Run statt.

In über 30 Ländern der weltweit werden um 13:00 Uhr über 100.000 Läufer und Läuferinnen nach dem Motto "Laufen für die, die nicht laufen können" auf die Strecke geschickt.

Das unterscheidet den Wings for Life Run von anderen Laufevents!

Die gesamten Einnahmen des Events werden auch heuer an die Rückenmarksforschung gespendet. Doch nicht nur das macht den World Run von Red Bull einzigartig, sondern auch das außergewöhnliche Reglement. Denn beim Wings for Life World Run handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Straßenlauf. Hinsichtlich zweier Kriterien unterscheidet er sich gänzlich von einem "normalen" Laufevent:

  • Zeitgleicher Start in vielen Länder der Welt
  • Es gibt keine Ziellinie: Sieger ist derjenige, der als Letzter vom Catcher Car eingeholt wird.

Der Letzte ist der Beste

Die gleiche Startzeit sorgt dafür, das in manchen Ländern der Welt mitten in der Nacht gestartet wird und in anderen Regionen, wie etwa in Europa, der Startschuss um die Mittagszeit erfolgt. Durch den zeitgleichen Start ist es möglich, das ein globaler Sieger ermittelt wird. Denn derjenige, der weltweit als Letzter vom Verfolgerfahrzeug überholt wird, ist der Gewinner.

So funktioniert das Catcher Car

Und da kommen wir schon zum zweiten außergewöhnlichen Punkt des World Runs: Dem Catcher Car. Dieses Fahrzeug ist sozusagen die Ziellinie. Werden die Teilnehmer überholt, ist für sie das Rennen beendet. Das Catcher Car startet allerdings erst mit 30 Minuten Verspätung, sodass sich die Läufer und Läuferinnen einen kleinen Vorsprung erlaufen können. Danach startet es mit 15 km/h in das Rennen und erhöht sukzessive die Geschwindigkeit. Durch das immer schneller werdenden Tempo, werden so immer mehr Läufer und Läuferinnen überholt. In der folgenden Übersicht, findest du die genaue Darstellung der Geschwindigkeitsentwicklung des Catcher Car:

ZeitTempoDistanz
00:00 - 00:30 0 km/h 0 km
00:30 - 01:30 15 km/h 0 - 15 km
01:30 - 02:30 16 km/h 15 bis 31 km
02:30 - 03:30 17 km/h 31 bis 48 km
03:30 - 05:30 20 km/h 48 bis 88 km
ab 05:30 35 km/h > 88 km

2016 schaffte es der Italiener Georgio Calcaterra als Erster, die 5:30 Stunden-Marke zu überstehen. Danach wurde er aber aufgrund der rapide ansteigenden Geschwindigkeit des Catcher Car nach 88,44 Kilometern eingeholt. Nur ein Jahr später sorgte aber der schwedische Rennrollstuhlfahrer Aron Anderson mit 92,14 Kilometern für einen neuen herausragenden Weltrekord. Er lief noch weitere vier Kilometer, obwohl sich das Catcher Car bereits mit 35 km/h ihm näherte. Diese Geschwindigkeit entspricht etwa dem Tempo eines Weltklasse-Sprinters.

Live-Ergebnisse und Live-Ticker vom Wings for Life World Run 2018

Alle Ergebnisse, Live-Video und Fotos

Ab 13:00 Uhr halten wir dich hier über das aktuelle Geschehen des Wings for Life World Run auf dem Laufenden...

12:55 Uhr

In fünf Minuten werden rund 102.862 Läufer und Läuferinnen weltweit auf die Strecke geschickt

13:00 Uhr

Startschuss. 30 Minuten später startet dann auch das Catcher Car.

13:45 Uhr

Das Catcher Car hat mittlerweile die ersten Läufer eingeholt. Noch sind aber rund 100.000 auf der Strecke.

14:00 Uhr

In Ekuadur findet übrigens ein App-Run auf über 3.000 Metern Höhe statt. Auch nicht schlecht... Derzeit sind noch 93.000 Läufer und Läuferinnen unterwegs. Das Catcher Car hat also etwa ein Zehntel der Teilnehmer eingeholt.

14:15 Uhr

Zu diesem Zeitpunkt des Rennens werden die meisten Teilnehmer vom Catcher Car überholt. Derzeit sind noch etwa 40.000 vor dem Verfolgerfahrzeug.

15:00 Uhr

Das Catcher Car ist nun bei der Halbmarathonmarke. 9.000 Teilnehmer sind noch im Rennen. Das heißt, diese 9.000 Läufer und Läuferinnen benötigten für die 21,1 km weniger als zwei Stunden. Der zweifache Sieger Lemawork Ketema ist ebenfalls noch im Rennen. Er läuft heute mit Kira Grünberg.

15:15 Uhr

In Wien sind noch rund 800 auf der Strecke. In Führung liegt mit Wolfgang Wallner ein alter Bekannter. Der Niederösterreicher hatte in der Vergangenheit u.a. den Wachau-Marathon gewonnen. Das Catcher Car ist derzeit auf der Reichsbrücke. Die schnellsten laufen bereits entlang in Niederösterreich entlang der Donau.

15:30 Uhr

Die schnellsten Läufer nähern sich der Marathondistanz. Das Catcher Car ist derzeit bei 32 km. Noch sind 1.600 Teilnehmer aktiv.

15:45 Uhr

Nach gut 35 km sind es mittlerweile weniger als 1.000 der ursprünglich über 100.000 gestarteten Läufern, die noch nicht vom Catcher Car geschnappt wurden. Wer übrigens die Marathondistanz schaffen möchte, muss einen Schnitt von 4:28 Minuten pro Kilometer laufen.

15:50 Uhr

Österreichs ehemaliger Skispringer Andreas Goldberger hat es heute immerhin bis zu km 37 geschafft.

15:55 Uhr

In Melbourne ist es gleich Mitternacht. Die verbliebenen Teilnehmer laufen alle mit Stirnlampe und reflektierender Kleidung.

16:00 Uhr

Bei km 40 werden Lemawork Ketema und Kira Grünberg vom Catcher Car überholt. Noch sind 360 Läufer weltweit auf der Strecke. Schnellste Dame weltweit ist derzeit Vera Nunes. Die Portugiesin läuft in München und hat über 45 km absolviert.

16:15 Uhr

Das Catcher Car hat soeben die Marathonmarke passiert. Rund 250 Läufer und Läuferinnen sind über die 42,195 km hinaus gekommen.

16:25 Uhr

Die Portugiesin Vera Nunes ist in Deutschland die einzige verbliebene weibliche Teilnehmerin. Sie hat aber nun große Probleme und droht ihre weltweite Führung abgeben zu müssen.

16:35 Uhr

Und da waren es nur noch 100 Läufer und Läuferinnen weltweit die nach knapp 50 km noch vor dem Catcher Car liegen. Mittlerweile hat die Kroatin Nikolina Sustic in Zug (Schweiz) die Führung übernommen. In Österreich wurde die schnellste Dame soeben vom Catcher Car eingeholt. Alex Roudayna aus Mexiko belegt mit 49,18 Kilometern Rang 5 im globalen Ranking. In Sunrise (Florida) feiert Nathalie Vasseur ihren 5. Sieg in Serie.

16:40 Uhr

Drei Damen sind noch im Rennen. Die Portugiesin Vera Nunes in Deutschland, die Kroatien Nikolina Sustic in Izmir und die Russin Olesy Nurgalieva in Türkei.  Sustic und Nunes liegen fast auf den Meter gleichauf.  Wolfgang Wallner führt in Österreich und ist weltweit in den Top 10. In Deutschland führt Andreas Straßner.

16:45 Uhr

Weltweit Platz 3 für die Russin Olesy Nurgalieva in Izmir. Sie wird nach 53,5 Kilometern eingeholt. Im Vorjahr belegte sie im globalen Ranking den 4. Platz. Heuer hat sie es auf das Podest geschafft.

16:50 Uhr

Vera Nunes (Portugal) ist die GLOBALE SIEGERIN. Nach 53,78 Kilometern entscheiden 50 Meter zu ihrem Gunsten und gegen die Kroatin Nikolina Sustic. Nunes war weltweit bereits zwei Mal auf dem Podest. Für Sustic ist es immerhin der 4. nationale Sieg.

17:05 Uhr

Wolfgang Wallner führt weiterhin in Österreich. Schnellster Österreicher weltweit ist aber Karl Aumayr, der in Kroatien läuft und weltweit auf Rang 4 liegt. Noch sind 26 Läufer vor dem Catcher Car.

17:20 Uhr

Das Rennen in Österreich ist gelaufen. Wolfgang Wallner feiert im Alter von 53 Jahren seinen ersten nationalen Titel beim Wings for Life Run. Mit 64,18 Kilometern auch ein persönlicher Rekord für Wallner, der weltweit Platz 14 belegt.

17:25 Uhr

Zur globalen Entscheidung: Der schwedische Rennrollstuhlfahrer Aron Anderson führt überlegen und könnte 90 km schaffen. Schnellster Läufer ist der Deutsche Andreas Straßner in München, der auf Kurs über 80 Kilometer ist. In Georgien präsentiert sich der Russe Aleksandr Cheburkin stark. Er liegt auf Zwischenrang 3 weltweit. Auf Platz 4 liegt der Österreicher Karl Aumayr in Kroatien, der aber soeben pausieren musste. Noch sind 12 Läufer unterwegs.

17:30 Uhr

Karl Aumayr ist aus dem Rennen. Der Salzburger gewinnt in Kroatien mit 68,01 Kilometern, musste aber im weltweiten Ranking noch ein paar Plätze einbüßen. Derzeit sind noch sechs Teilnehmer vor dem Catcher Car.

17:35 Uhr

Starke Performance der deutschen Läufern. Nach fast 70 Kilometern wird Flo Neuschwander vom Catcher Car überholt. Damit ist er Sechster weltweit, aber "nur" Zweiter in Deutschland. Denn sein Landsmann Andreas Straßner läuft noch und ist auf Kurs Platz 2. Mittlerweile ist nur noch er, der Russe Aleksandr Cheburkin (in Georgien) und Rennrollstuhlfahrer Aron Anderson im Rennen.

17:50 Uhr

Auch Aleksandr Cheburkin (Russland) ist nach rund 75 Kilometern vom Catcher Car eingeholt. Damit steht fest: Andreas Straßner ist heuer der schnellste Läufer beim World Run. Kurios: Erst vor einer Woche lief er beim Düsseldorf-Marathon 2:19 Stunden über die 42,195 km.

18:00 Uhr

Andreas Straßner ist in der globalen Wertung der schnellste Läufer. Auf fast 77 Kilometer brachte es der deutsche Athlet in München. Damit ist nur noch Rennrollstuhlfahrer Aron Anderson unterwegs, der damit als Sieger des Wings for Life World Run feststeht. Er könnte es heute noch auf über 90 Kilometer schaffen.

18:30 Uhr

Nach fünfeinhalb Stunden wird Aron Anderson vom Catcher überholt. Der schwedische Rennrollstuhlfahrer kommt in Sunrise (USA) auf 89,85 Kilometer und ist damit der Sieger des Wings for Life World Run.

23:00 Uhr:

Hier findest du die schönsten Impressionen:

Alle Ergebnisse, Live-Video und Fotos


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