An diesem Wochenende wurden in Brüssel und Leuven (Belgien) erstmals die European Running Championships in einem Format ausgetragen, in dem Hobbyläufer und Profis gemeinsam an der Startlinie standen.
Da in Frühjahr auch in vielen großen Städte zahlreiche Städte-Marathons stattfinden, waren nur wenige der besten europäischen Läufer am Start. Mit insgesamt 28.000 Teilnehmern, darunter 12.500 über die Marathondistanz gaben die Veranstalter aber ein positives Fazit ab.
Überraschungen im Marathon
Nachdem bereits am Samstag Frankreich und Belgien über die Halbmarathon-Distanz triumphierten, gab es am Sonntag mit dem Marathonlauf und dem 10-Kilometerlauf die weiteren Highlights. Über die Marathondistanz triumphierte überraschend der Italiener Iliass Aouani, der nach 2:09:05 Stunden vor drei Israelis (allesamt aus Afrika importierte Athleten) über die Ziellinie lief.
Die Frauen-Wertung führte nach 2:27:14 Stunden die Spanierin Fatima Azzahraa Ouhaddou Nafie vor ihrer Landsfrau Majida Maayouf an. Die israelische Topfavoritin Lonah Chemtai Salpeter (auch ursprünglich aus Afrika) rettete Bronze vor ihrer Landsfrau Maor Tiyouri ins Ziel. Die spanische Siegerin fiel während des Rennens über einen Freizeitläufer zu Boden. Die durch den Sturz entstandene Lücke auf die Spitze konnte sie aber wieder rasch schließen.
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2 Medaillen für Deutschland
Über die 10 Kilometer gab es durch den Franzosen Yann Schrub (27:37 Minuten) einen Favoritensieg. Der Deutsche Nils Voigt lief nach 28:08 Minuten mit nur zehn Sekunden Rückstand auf die Bronze-Medaille als Sechster in die Top 10. Auch bei den Frauen gab es durch die Italienerin Nadia Battocletti einen Favoritensieg. Sie setzte sich nach 31:10 Minuten deutlich gegen die Deutsche Eva Dieterich (31:25 min) und die Slowenin Klara Lukan (31:26 min) durch. Dieterich holte zudem mit ihren Teamkolleginnen Elena Burkhard (10. / 31:52 min) und Lisa Merkel (17. / 32:21 min) hinter Italien Silber in der Team-Wertung.

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