Während Deutschlands Spitzenläufer Johannes Motschmann und Miriam Dattke beim Houston Marathon über die Halbmarathon-Distanz überzeugten, blieben die Leistungen ihrer Teamkollegen über die Marathondistanz hinter den Erwartungen zurück.
Miriam Dattke lief in Houston über die Halbmarathon-Distanz eine persönliche Bestzeit. Dasselbe gelang Johannes Motschmann bei den Männern. Im Marathon blieben jedoch Hendrik Pfeiffer und Haftom Welday unter ihren Möglichkeiten.
Miriam Dattke verbessert persönliche Bestzeit
Team-Europameisterin Miriam Dattke blieb beim Houston Halbmarathon als 12. zwar knapp außerhalb der Top 10, dennoch glückte ihr mit einer Zeit von 1:09:09 Stunden eine persönliche Bestzeit. Ihre vier Jahre alte Bestleistung steigerte sie um 34 Sekunden. Das Rennen gewann die Äthiopierin Senayet Getachew in 1:06:05 Stunden.
Mit ihrer neuen Zeit belegt Dattke nun Platz 8 in der ewigen deutschen Bestenliste. Ihre Teamkollegin Esther Pfeiffer erreichte in Houston hingegen nicht das Ziel.
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Johannes Motschmann beeindruckt bei den Männern
Johannes Motschmann erzielte als 16. mit einer Zeit von 1:01:03 Stunden ebenfalls einen persönlichen Rekord. Er verbesserte sich um exakt 30 Sekunden und blieb nur 54 Sekunden über dem deutschen Rekord von Amanal Petros. In der ewigen deutschen Bestenliste liegt Motschmann mit dieser Zeit nun auf Platz 4.
Auch bei den Männern dominierte Äthiopien: Addisu Gobena sicherte sich mit einer Zeit von 59:17 Minuten den Sieg und stellte einen neuen Streckenrekord auf. Der US-Athlet Conner Mantz belegte Platz 2 und erzielte mit derselben Zeit einen neuen US-Rekord.
Deutsche Marathonläufer bleiben unter ihren Möglichkeiten
Im Marathon triumphierte der Israeli Haimro Alame in 2:08:17 Stunden. Die deutschen Läufer Hendrik Pfeiffer (2:11:14 Stunden) und Haftom Welday (2:11:27 Stunden) belegten die Plätze 11 und 12 und verpassten damit die Top 10.

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