Amanal Petros und sein Partner Amazfit lieferten nach seinem Rekordlauf beim Valencia Marathon interessante Einblicke in seine Leistungsdaten.
So lief er mit einem Puls von unter 160 Schlägen pro Minuten (maximal 165), womit Petros den Großteil des Rennens in Zone 3-4 lief.
Rekorde, Zahlen und ein Lächeln bei 2:57 pro Kilometer
Petros vertritt Deutschland seit mehr als zehn Jahren im Langstreckenlauf. In dieser Zeit purzelten nationale Rekorde wie Dominosteine. 2023 lief er die 10 Kilometer in 27:32 Minuten. Im Jahr darauf folgte ein Halbmarathon-Rekord in Berlin mit 59:31 Minuten. Der nächste Paukenschlag kam kürzlich in Valencia: ein Marathon in 2:04:03 Stunden. Platz drei in der ewigen europäischen Bestenliste inklusive.
Während andere bei diesem Tempo mit sich selbst kämpfen, hatte Petros in Valencia noch Kapazitäten für einen kurzen Plausch. Die Kameras fingen einen Moment ein, der hängen blieb: ein Lächeln, ein paar Worte, ein High Five. Wenige Minuten später war die Ziellinie da. Zeit: 2:04:03 Stunden.
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Messwerte, die schneller denken lassen
Die Daten der Amazfit Balance 2 (*) zeichnen ein klares Bild. Petros lief den gesamten Marathon mit einem Schnitt von 2:57 Minuten pro Kilometer, ohne auch nur eine Sekunde in der höchsten Herzfrequenzzone zu verbringen. Über 1 Stunde, 16 Minuten und 39 Sekunden bewegte er sich kontrolliert in Zone vier. Die Herzfrequenz blieb meist unter 160 Schlägen pro Minute und stieg nur an Anstiegen kurzzeitig auf maximal 165.
Die letzten sieben Kilometer? Ein echtes Ausrufezeichen. Durchschnittstempo 2:52 Minuten pro Kilometer, Kilometer 41 und 42 sogar unter 2:50. Die Schrittlänge wuchs auf über zwei Meter. Die Uhr zeigte chirurgische Präzision: Die Distanz wurde mit einer Abweichung von weniger als einer Sekunde pro Kilometer gemessen.

Stimmen aus dem Team Amazfit
„Wir freuen uns sehr, Amanal Petros im Team Amazfit willkommen zu heißen. Er ist ein herausragender Athlet, dessen Talent und Entschlossenheit nicht nur durch sein jüngstes Rennen in Valencia, sondern durch seine gesamte Karriere unter Beweis gestellt wurden. Seine Erfolge spiegeln seine immense sportliche Leidenschaft und sein unerschütterliches Engagement wider. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam viele bemerkenswerte Erfolge erzielen werden“, sagt Jesús Carrero, General Manager von Zepp Health EMEA.
Auch Petros selbst blickt zufrieden auf die neue Partnerschaft: „Dieses Jahr war für mich außergewöhnlich, aber meine Rekorde wären ohne jahrelange harte Arbeit nicht möglich gewesen. Heute bin ich doppelt glücklich – Amazfit hat mein langjähriges Engagement anerkannt und gewürdigt und bietet gleichzeitig hervorragende Sport-Wearables an. Und ich weiß, wovon ich rede“.
Valencia als Beweisstück
Petros lief den Marathon in Valencia bereits mit der Amazfit Balance 2. „Ich habe jahrelang mit verschiedenen Marken trainiert und an Wettkämpfen teilgenommen. In Valencia bin ich den Marathon mit der Amazfit Balance 2 gelaufen, sodass ich einen hervorragenden Vergleich hinsichtlich der Messgenauigkeit hatte. In dieser Hinsicht war die Balance 2 hervorragend. Sie hat die Distanz fast perfekt aufgezeichnet und mein Tempo sehr genau gemessen, was für die von mir gewählte Rennstrategie entscheidend war. Ich bin sehr glücklich, ein Amazfit-Athlet zu sein“, erklärt er.
Kontrolle bis zum letzten Meter
Bis Kilometer sieben lief Petros entspannt in Herzfrequenzzone drei und passierte die 10-Kilometer-Marke nach 29:28 Minuten. Halbmarathon: 1:02:23. 30 Kilometer: 1:28:27. Auch als zwischen Kilometer 20 und 35 längere Anstiege warteten, blieb die Linie stabil.

„Bei Kilometer 30 begann der zweite Anstieg. Einige Läufer wurden langsamer, aber ich fühlte mich noch stark und zuversichtlich und beschloss, etwas zu beschleunigen“, erinnert sich Petros.
Ab Kilometer 36 ging es bergab, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. „Meine Beine waren schon müde. Ich unterhielt mich kurz mit dem Läufer neben mir, wir gaben uns ein High Five, lächelten, und als ich bei Kilometer 40 auf meine Uhr schaute, war ich mir schon sicher, dass ich meine persönliche Bestzeit schlagen würde“.
Ein Finale mit Ansage
Bei Kilometer 40 zeigte die Uhr 1:57:21, Herzfrequenz 149, Tempo 2:55. Dann kam der Endspurt. Tempo zwischen 2:45 und 2:49, Schrittlänge über zwei Meter, Leistung 470 Watt. Ergebnis: neue persönliche Bestzeit, nationaler Rekord und die drittbeste Marathonzeit Europas.
„Seit meinem Start in Valencia ist mehr als eine Woche vergangen, aber erst jetzt, da die Müdigkeit nachlässt, wird mir der Erfolg bewusst. Der Valencia-Marathon war mein dritter Königsklassiker in dieser Saison – zuerst in London, dann in Tokio, wo ich knapp die Weltmeisterschafts-Goldmedaille verpasst habe. Das hat mich enorm motiviert“, sagt Petros. Das nächste Ziel steht bereits fest: London.
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Fotos und Grafiken: © Amazfit


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