Ecwid hat innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal seine Preise erhöht.
Mittlerweile sind die Kosten fast doppelt so hoch wie im Vorjahr und übersteigen sogar die Preise des großen Konkurrenten Shopify – obwohl Shopify deutlich mehr Funktionen bietet.
Der drastische Preisanstieg des Venture-Plans
Ein besonders erschreckendes Beispiel der neuen Preispolitik ist der Venture-Plan. Noch vor einem Jahr betrug die Jahresgebühr 169 Euro (bis 2022 bei 150 Euro) Ab April 2024 wurde der Preis auf 252 Euro angehoben und nun liegt dieser sogar bei 300 Euro.
Während Ecwid im Vorjahr noch über die Preisanpassung informierte, blieb die jüngste Erhöhung ohne jegliche Ankündigung. Wir von HDsports haben Ecwid bisher genutzt, doch nach der letzten Preiserhöhung werden wir den Dienstleister verlassen. Denn diese massiven Preissteigerungen gingen mit keinerlei Verbesserungen einher. Im Gegenteil: In den vergangenen zwölf Monaten traten zweimal schwerwiegende Probleme in unserem Shop auf, die das Einkaufsverhalten unserer Kunden negativ beeinflussten. Zwar konnte der Support die Fehler beheben, doch ein guter Eindruck blieb nicht zurück.
Venture-Plan: Starke Einschränkungen trotz hoher Kosten
Der Venture-Plan ist zudem stark limitiert. Nutzer können nur bis zu 100 Produkte listen, eine mehrsprachige Shopführung ist nicht möglich und abgebrochene Warenkörbe können nicht durch automatisierte Maßnahmen zurückgewonnen werden. Wer diese Funktionen benötigt, muss auf den Business-Plan upgraden – dieser kostet satte 540 Euro pro Jahr.
Shopify als bessere Alternative
Im direkten Vergleich bietet Shopify mit dem Basic-Plan für nur 288 Euro pro Jahr eine weitaus attraktivere Lösung. Zudem gibt es bei Shopify keine der genannten Einschränkungen, die Ecwid-Nutzer hinnehmen müssen. Innerhalb eines Jahres hat sich Ecwid somit als Shop-Dienstleister vollständig disqualifiziert.
Nachlese: Ecwid erhöht Preise um fast 50 %
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