Ein Läufer aus Kanada wurde direkt nach dem Rennen disqualifiziert, nachdem er ursprünglich den Lauf gewonnen hatte.
Grund für die Disqualifikation war eine Handbewegung, die der Läufer kurz vor dem Ziel vollzog. Nach dieser Aktion wurde er wegen unsportlichen Verhaltens disqualifiziert.
Überlegen mit Bestzeit gewonnen
Der Kanadier Michael Roth war bei der American Athletic Conference in San Antonio (Texas) seiner Konkurrenz überlegen. Er legte die 400 Meter in 45,78 Sekunden zurück und stellte damit eine persönliche Bestzeit auf.
Sportler akzeptiert Disqualifikation
Michael Roth hatte bereits eingangs der Schlusskurve einen großen Vorsprung. Auf den letzten Meter drehte sich Roth um, ehe er eine Handbewegung zur Konkurrenz machte. Das werteten die Wettkampfrichter als unsportliches Verhalten, was zu einer Disqualifikation des Läufers führte und auch zu einer Annullierung seiner Bestzeit.
Michael Roth (UTSA) 🇨🇦 was disqualified after he ran a PB of 45.78s to win the AAC men's 400m title for unsportmanlike behaviour.
The unsportmanlike behaviour:👀 pic.twitter.com/t4zL2k65Ll— Track & Field Gazette (@TrackGazette) May 13, 2024Wichtiger Hinweis: Dieses Buch macht dich zum besseren Läufer
"Softe Disqualifikation, aber es ist in Ordnung", schrieb der betroffene Sportler auf seinem Instagram-Kanal.
Zweitschnellster Kanadier
Der 22 Jahre alte Läufer war erst vor wenigen Wochen bei den World Athletics Relays auf den Bahamas aktiv, wo er für die 4 x 400 Meter Staffel Kanadas antrat. Michael Roth hätte sich mit dieser Zeit auf Platz 2 in der kanadischen Jahresbestenliste eingereiht, direkt hinter dem nationalen Rekordhalter Morales Williams (44,05 Sekunden).
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