Ergebnisse Dubai Marathon 2025
Foto von Dubai (Foto © Anton Reiter)
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Ergebnisse Dubai Marathon 2025: Debütanten-Sieg & dramatisches Finale

Der Dubai Marathon war in diesem Jahr der erste internationale Marathon von höchstem Wettkampfniveau.

Die Strecke zählt zu den schnellsten der Welt, da die Streckenrekorde nur knapp über den jeweiligen Weltrekorden liegen.

Vor sechs Jahren lief der Äthiopier Getaneh Molla mit 2:03:34 Stunden eine Zeit, die zu diesem Zeitpunkt nur knapp zwei Minuten über dem Marathon-Weltrekord lag. Auch bei den Frauen wird der Dubai Marathon seit dem vergangenen Jahr auf absolutem Weltklasseniveau ausgetragen. 2023 erzielte die Äthiopierin Tigist Ketema eine Zeit von 2:16:07 Stunden und brach dabei den Streckenrekord von Ruth Chepngetich – jener Athletin, die vor wenigen Monaten beim Chicago Marathon als erste Frau eine Zeit unter 2:10 Stunden lief.https://vg06.met.vgwort.de/na/35d560fbd5d14cb69cf69cfb70186278

Zweifel am Marathon-Weltrekord: Umfassende Analyse mit interessanten Ergebnissen

In den vergangenen Jahren hat der Dubai Marathon immer wieder mit herausragenden Zeiten von den besten Läufern der Welt beeindruckt. Auch bei der diesjährigen Ausgabe nahmen wieder zahlreiche Profis teil. Einer der Top-Favoriten war Lelisa Desisa. Der ehemalige Weltmeister gab vor zwölf Jahren beim Dubai-Marathon sein Debüt über die 42,195 km, dass er damals im Jahr 2013 mit einer Zeit von 2:04:45 Stunden sogar gewann.

Ein glanzvolles Debüt

Schlussendlich hat sich der Äthiopier Bute Gemechu in die illustre Liste von Marathon-Debütanten eingereiht, die in den letzten Jahren den prestigeträchtigen Dubai-Marathon gewinnen konnten. Mit einer beeindruckenden Weltjahresbestzeit von 2:04:51 Stunden sicherte er sich souverän den Titel. Doch die Aufmerksamkeit der Zuschauer richtete sich wenige Minuten später auf das packende und dramatische Finale des Frauenrennens, das von seiner Landsfrau Bedatu Hirpa gewonnen wurde.

Ein Duell voller Wendungen: Dera Dida und Bedatu Hirpa

Nach einem erbitterten Fünfkampf bis Kilometer 25 gelang es Dera Dida und ihrer Trainingspartnerin Bedatu Hirpa, sich entscheidend von ihren Verfolgern abzusetzen. Dida, die in den Vorjahren in Dubai bereits triumphiert hatte, schien ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Fünf Kilometer vor dem Ziel setzte sie sich energisch ab und schien auf dem besten Weg, ihren Erfolg aus dem Jahr 2023 zu wiederholen. Doch kurz vor dem Zielstrich änderte sich alles: Didas Kräfte schwanden, ihr Kopf sank zurück und sie rang sichtlich nach Atem. Währenddessen verkürzte Hirpa, die zu diesem Zeitpunkt noch zehn Sekunden Rückstand hatte, in der brütenden Hitze Dubais rasch den Abstand. Mit einem kraftvollen Endspurt sicherte sich Hirpa den Sieg in 2:18:27 Stunden – eine herausragende Verbesserung ihrer bisherigen Bestleistung von 2:21:09 Stunden, die sie erst wenige Monate zuvor in Amsterdam aufgestellt hatte.

Emotionen und Dramatik im Ziel

Voller Freude riss Hirpa nach ihrem Triumph die Schuhe von den Füßen, warf sie in die Luft und lief mit einer äthiopischen Fahne um den Hals zurück zur Zielgeraden. Ihre Kollegin Dida, die erschöpft und von Magenkrämpfen gezeichnet mit fünf Sekunden Rückstand das Ziel erreichte, konnte sich schnell erholen. Trotz der Enttäuschung über den verpassten Sieg dürfte sie Trost in ihrer persönlichen Bestzeit von 2:18:32 Stunden sowie einem Preisgeld von 40.000 Dollar gefunden haben. Hirpa zeigte sich nach dem Rennen humorvoll: Auf die Frage, was sie mit ihrem Preisgeld von 80.000 Dollar machen würde, antwortete sie lachend, sie wolle es ihrem Trainer übergeben. Dieser reagierte mit lautem Gelächter und lehnte dankend ab, woraufhin Hirpa ihm feierlich ihre Siegerplakette überreichte.

Ein souveräner Sieg für Gemechu

Auch bei den Männern beeindruckte das äthiopische Team. Gemechu setzte sich bei Kilometer 35 von der Spitzengruppe ab und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Selbst als sein Landsmann Shifera Tamru den Rückstand auf wenige Meter verkürzte, behielt Gemechu die Oberhand. Am Ende triumphierte er in 2:04:51 Stunden, während Berehanu Tsegu mit 2:05:14 den zweiten Platz belegte und Tamru in 2:05:28 Dritter wurde. Der Kenianer Dennis Kimetto, einstiger Weltrekordhalter, konnte in seinem Rennen nicht an frühere Glanzzeiten anknüpfen. Mit einer Zeit von 2:14:56 belegte er den 15. Platz.

Weitere Highlights: 10-km-Lauf und Paralympics-Star

Auch im 10-km-Lauf gab es außergewöhnliche Leistungen. Bei den Frauen triumphierte Gemene Tunku in einer Weltbestzeit von 31:03 Minuten, dicht gefolgt von Chaltu Diriba. Die Britin Eilish McColgan wurde mit einer Zeit von 31:14 Minuten Dritte. Bei den Männern setzte sich Yassir Ech Chaachoui aus Marokko in 28:20 Minuten an die Spitze.

Besondere Aufmerksamkeit zog der britische Paralympics-Sieger Richard Whitehead auf sich. Er absolvierte den ersten von insgesamt 20 Marathons, den er im Rahmen seiner „100-Marathon-Herausforderung“ laufen will, in einer beeindruckenden Zeit von knapp unter 2:47 Stunden.

Ergebnisse Dubai Marathon 2025: Herren

Pl.NameNat.Zeit
1 GEMECHU Bute ETH 02:04:51
2 TSEGU Berehanu ETH 02:05:14
3 TAMRU Shifera ETH 02:05:28
4 GIRMA Desalegn ETH 02:06:52
5 HAILU Dejene ETH 02:07:03
6 MASRESHA Getachew ETH 02:07:04
7 DEMISSIE Tadele ETH 02:08:21
8 DIRIBA Boki ETH 02:09:06
9 GOITOM Embay ETH 02:09:08
10 ATINAFU Yismaw ETH 02:09:32
11 DINKI Jirata ETH 02:11:08
12 BULTISA Lelisa ETH 02:11:37
13 KASSA Edmealem ETH 02:12:26
14 LELISA Nigasa ETH 02:12:43
15 KIMETTO Dennis KEN 02:14:56
16 Beshir Asmera Tamiru ETH 02:15:32
17 Yoda Takahiro JPN 02:27:43
18 Stelzner Jan GER 02:28:27
19 Kowada Hibiki JPN 02:32:57
20 Piri Salar IRI 02:35:55

Ergebnisse Dubai Marathon 2025: Frauen

Pl.NameNat.Zeit
1 HIRPA Bedatu ETH 02:18:27
2 DIDA Dera ETH 02:18:32
3 GIRMA Tigist ETH 02:20:47
4 YIMER Zeineba ETH 02:21:12
5 WELDE Bertukan ETH 02:21:54
6 TAHIR Kuftu ETH 02:22:53
7 MULU Gadise ETH 02:23:19
8 KEBEBE Almaz ETH 02:23:30
9 YISMA Kebebush ETH 02:24:04
10 BEYENE Dibabe ETH 02:24:38
11 MEKURIA Alemtsehay ETH 02:26:49
12 GEBRE Meseret ETH 02:27:02
13 AMBI Mulugojam ETH 02:27:36
14 HERPHA Alemenesh ETH 02:28:50
15 TEKU Bekelech ETH 02:29:04
16 ABDURKADIR Habela ETH 02:30:03
17 Jepchirchir Purity KEN 02:36:46
18 Verheyden Liz BEL 02:55:04
19 Randell Clifford Rebecca GBR 03:01:09
20 Kakehi Mai JPN 03:05:21

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