Isaac Nader WM 2025
Isaac Nader gelang über die 1.500 Meter die nächste Sensation bei dieser WM. (Foto: © Mattia Ozbot for World Athletics)
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Die nächste Lauf-Sensation bei der Leichtathletik-WM

Die Leichtathletik-WM 2025 in Tokio liefert Geschichten, die Sportfans lieben.

Im 1500-Meter-Finale der Männer gelang Isaac Nader eine Überraschung, die kaum jemand für möglich hielt. Über die 3000 Meter Hindernis bei den Frauen stahl Faith Cherotich allen die Show und setzte mit einem Meisterschaftsrekord ein dickes Ausrufezeichen.

Isaac Nader sorgt für das große 1500-Meter-Drama

Im Fokus standen zunächst Titelverteidiger Josh Kerr und der junge Niederländer Niels Laros. Doch plötzlich wurde es still im Stadion: Kerr griff sich an die Achillessehne, humpelte und war aus dem Rennen. Damit platzte der Traum des Schotten auf eine erneute Medaille abrupt.

Laros hielt sich dagegen vorne, zusammen mit den bekannten Namen Timothy Cheruiyot, Jake Wightman und Reynold Cheruiyot. Als es in die letzten 200 Meter ging, übernahm Wightman das Kommando. Alles sah nach einem goldenen Moment für den Briten aus. Doch dann kam Nader von hinten, beschleunigte wie ein Katapult und schob sich mit 0,02 Sekunden Vorsprung an die Spitze. Die Uhr stoppte bei 3:34,10 Minuten – ein sensationeller Triumph.

Wightman landete in 3:34,12 auf Rang zwei, während Reynold Cheruiyot in 3:34,25 die Bronzemedaille sicherte. Ein packendes Finale, das die Leichtathletik-WM 2025 in Tokio bereits jetzt unvergesslich macht. Und es war eine weitere Sensation von bereits vielen, wenn man z.B. auf die Überraschungscoup von Jimmy Gressier über die 10.000 MeterAlphonce Felix Simbu im Marathonlauf und Geordie Beamish im Hindernislauf zurückblickt.

Faith Cherotich fliegt über die Hindernisse

Auch das 3000-Meter-Hindernisfinale der Frauen war ein Highlight des Abends. Welt- und Olympiasiegerin Winfred Yavi wurde als klare Favoritin gehandelt. Doch Faith Cherotich, gerade einmal 21 Jahre alt, hatte andere Pläne. Sie lief geduldig im Windschatten, wartete auf den perfekten Moment – und nutzte ihn.

Eine halbe Runde vor Schluss setzte Cherotich an, sprang mit voller Wucht über den letzten Wassergraben und zog unwiderstehlich davon. Am Ende stoppte die Uhr bei 8:51,59 Minuten – ein neuer Meisterschaftsrekord! Fast fünf Sekunden ließ sie Yavi zurück, die mit 8:56,46 Silber holte. Bronze ging an die Äthiopierin Sembo Almayew in persönlicher Bestzeit von 8:58,86. Cherotich katapultierte sich mit dieser Leistung endgültig in die Weltspitze.

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