Transfer von Entebbe nach Kasese
Der Veranstalter bietet vom 22. auf den 23. August über Nacht Transfers von Kampala oder Entebbe nach Kasese an (ca. 8 Std. Fahrzeit), alternativ von Kigali in Ruanda (6 Std. plus Grenzaufenthalt). Empfohlen werden Unterkünfte in Startnähe, erreichbar über Fort Portal oder Mbarara – diese Route ist länger, aber mit besseren Straßen. Zudem gibt es Flugoptionen mit Uganda Air oder AeroLink sowie Partnerangebote für Hotels und Lodges. Vor oder nach dem Lauf lassen sich Safaris im Queen-Elizabeth-Nationalpark oder Touren zum Rwenzori-Gebirge unternehmen.
Ich entscheide mich für einen privaten PKW-Transfer über www.daytrip.com (235 USD). Ein AeroLink-Flug wäre schneller und günstiger, doch mir ist wichtig, Land und Leute zu sehen.

Die Fahrt auf der A109 erweist sich jedoch als mühsam: Nicht asphaltierte Straßenabschnitte, Schlaglöcher in der Fahrbahn, Baustellen, lange LKW-Kolonnen auf den Steigungen und langsame Busse machen das Überholen schwierig – von Infrastrukturentwicklung keine Spur. 400 km mit öffentlichen Verkehrsmitteln wären für mich unzumutbar.

Unterwegs halten wir am Äquatordenkmal bei Kayabwe, wo das „One foot in each hemisphere“-Foto mit Kaffee und Kuchen in einer Raststation dann 20 Minuten dauert.
Nach über sechs Stunden erreichen wir die Queen Elizabeth Safari Lodge bei Mohokya, rund 40 km von Kasese entfernt – entgegen der Angaben bei booking.com. Diesen Buchungsfehler habe ich mir selbst zuzuschreiben.

Die Unterkunft ist enttäuschend: Ameisen im Zimmer, kaum Warmwasser, kaputte Fliesen, schimmelige Vorhänge, kein WiFi. Ein Wechsel in ein anderes Quartier ist wegen der Hotelnachfrage für den Marathon schier unmöglich. Die Aussicht von der Lodge hinunter auf die Savanne ist jedoch berauschend. Dennoch muss ich dem Fahrer weitere 40 USD zahlen, um am Anreisetag nach Kasese zur Startnummernausgabe zu gelangen.


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